Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen

Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen

12. August 2018 0 Von Reiner Kuhn

Schiedsrichter haben es nicht leicht. sie müssen 22 Spieler im Auge behalten und haben keine Zeitlupe. Wir nehmen eine Szenen des 4. Spieltages vom Sonntag noch einmal unter die Lupe. 🔍

Simon Skarlatidis erzielte kurz vor der Halbzeit die Vorentscheidung zum 2:0 für die Würzburger Kickers gegen Energie Cottbus. Davor kam es zu einem Zusammenprall an Marc Stein als dieser den Arm abbekommen hatte und verletzt am Boden geblieben ist. Schiedsrichter Tobias Fritsch erkannte kein Vergehen und ließ weiterspielen. Diese brachte Klaus-Dieter Wollitz, den Trainer des FC Energie, in Rage und er reklamierte lautstark in Richtung Schiedsrichter Michael Kimmeyer mit Worten „Hör auf. Warum liegt er da? Weil er nen Keil abgekriegt hat“. Kimmeyer machte ihn mit ruhiger Ansprache wieder so einigermaßen auf den Boden zurück (im Video ab 1:02:35).

IG-Schiedsrichter: Kein Vergehen. Der Arm des Angreifers geht hier zwar nach oben, allerdings wird dieser in keinster Weise in Richtung des Gesichts bewegt. Der Einsatz des Arms in dieser Weise ist zweikampftypisch und völlig im Rahmen. Hier kommt es einfach zu einem unglücklichen, aber nicht strafbaren Kontakt, sodass hier das anschließende Tor zurecht anerkannt wird.

 

 

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