Fandel beklagt Umgang mit Unparteiischen

Herbert Fandel | Foto: SID
Herbert Fandel | Foto: SID

Der 50-Jährige erinnerte die in Deutschland aktiven Profis an ihre Vorbildfunktion: „Es muss allen Beteiligten bei allen Emotionen klar sein, dass die Bundesligaspiele Außenwirkung haben bis hinunter in die Kreisklasse und den Jugendfußball.“

Zudem mahnte der Schiedsrichter-Boss erneut an, die Einführung des bei der WM erprobten Freistoßsprays nicht zu überstürzen. „Wir werden intensiv prüfen, wie schnell eine professionelle und aus fachlicher Sicht sinnvolle Umsetzung möglich ist. Dann gibt die Schiedsrichter-Kommission als zuständiges Organ einen Termin bekannt.“ Dagegen forderte Fandel erneut eine schnelle Einführung der Torlinientechnologie: „Wir haben bei der WM gesehen, dass das wunderbar funktioniert.“

Herbert Fandel, Vorsitzender des Schiedsrichter-Ausschusses im Deutschen Fußball-Bund (DFB), hat den aus seiner Sicht rüden Umgang mit den Unparteiischen im deutschen Profi-Fußball beklagt. „In der Champions League herrscht mehr Respekt. International werden klare Strafen ausgesprochen“, sagte Fandel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe): „Da überlegen sich Trainer und Spieler dreimal, wie sie sich verhalten.“

 

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