Schillers ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit

„Hallo – oder besser gesagt ‚Glück Auf!‘,

wie man im schönen Erzgebirge zur Begrüßung freundlich sagt. Hier lebe ich seit Kindesbeinen an und bin als Ergotherapeutin für Kinder beruflich selbständig. Dem FSV Motor Marienberg und meinem Temperament habe ich es zu verdanken, dass ich seit Juli 2010 Schiedsrichterin bin.

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„Für mich hört das Engagement im Fußball nicht mit dem Schlusspfiff auf“Als ich nämlich etwas vorlaut war und gesagt habe, dass das Pfeifen genau das Richtige für meine dominante Art sei, hat mein Verein mich sofort angemeldet. So saß ich ganz schnell im Anwärterlehrgang. Bis zum heutigen Tag habe ich diese Entscheidung nie bereut.

Meine höchsten Spiele sind derzeit als Assistentin in der sächsischen Herren-Landesliga. Besonders stolz bin ich auf die beiden Damen-Pokalfinals des Kreisverbandes Erzgebirge, die ich 2012 und in diesem Jahr leiten durfte.

Die Anspannung war dabei natürlich sehr groß. Nicht nur aufgrund der Spielleitung, sondern auch wegen der vielen Fans und meiner anwesenden Schiedsrichterkollegen. Die Hitze in den beiden Partien beanspruchte dann auch noch meine Konzentration und Fitness.

Dennoch war ich mit meiner Leistung in beiden Spielen zufrieden. Und auch meine Kollegen waren der Meinung, dass ich die Endspiele souverän geleitet hätte. Die Anspannung auf dem Platz kann einem jedoch niemand nehmen, wodurch bei mir aber eher die Selbstsicherheit wächst.

Was mich nicht nur als Schiedsrichterin motiviert, sondern auch in meiner Rolle als Einzelrichterin im Sportgericht meines Kreisverbandes, ist mein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Für mich hört das Engagement im Fußball also nicht mit dem Schlusspfiff auf. Auch außerhalb des Fußballplatzes tausche ich mich gerne mit meinen Schiedsrichterkollegen aus und genieße das Fachsimpeln im Freundeskreis.“

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