„Es war alles hochprofessionell“

2500 Zuschauer sehen am Mittwoch in Ingolstadt ein 3:3 zwischen den U17-Nationalmannschaften Deutschlands und der Niederlande. Der Bühlertanner Marco Zauner hat die Partie geleitet.

Die vier Unparteiischen beim U17-Länderspiel in Ingolstadt: Steffen Lochner, Marco Gegner, Marco Zauner und Florian Geiger (von links). Privatfoto
Die vier Unparteiischen beim U17-Länderspiel in Ingolstadt: Steffen Lochner, Marco Gegner, Marco Zauner und Florian Geiger (von links). Privatfoto

Seine Länderspielpremiere wird Marco Zauner nicht vergessen. „Alles war hochprofessionell“, berichtet der 24-Jährige, der für die Sportfreunde Bühlerzell pfeift. Das vierköpfige Schiedsrichtergespann wurde von fünf Offiziellen empfangen und eingewiesen.

Auf dem Tisch in der Kabine lag auch ein Ablaufplan, der äußerst penibel eingehalten werden sollte. „So etwas war neu für mich, aber es hat auch geholfen.“ Schließlich konnte so die etwas höhere Nervosität erfolgreich bekämpft werden. Pünktlich um 19 Uhr pfiff Zauner die Partie an. Der zweite Pfiff ertönte in der 2. Minute – und war gleich ein Elfmeter. „Das ist schon außergewöhnlich. Aber der Strafstoß war eine eindeutige Sache.“

Zauner hatte keine Probleme mit der Partie. Das scheinen auch die Teams so gesehen zu haben: Nach dem Spiel kamen deutsche und niederländische Betreuer in die Kabine. Sie bedankten sich und übergaben kleine Geschenke: ein Kugelschreiber, ein Wimpel und eine Anstecknadel.

Quelle: SRG Schwäbisch Hall
Foto: Privat

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