Fifa will eigene Richtlinien für Freistoß-Spray aufstellen

Freistossspray

Die Fifa will angesichts der Diskussion um die Umweltverträglichkeit von Freistoß-Sprays bald eigene Richtlinien aufstellen. In den vergangenen Monaten habe das International Football Association Board (Ifab) in Zusammenarbeit mit dem Fußball-Weltverband an einem Konzept gearbeitet, in dem „Mindestvoraussetzungen für derartige Sprays definiert werden“ sollen, wie ein Sprecher erklärte. Ziel sei es, „qualitativ hochwertige und sichere Fabrikate“, etwa mit Blick auf Umweltfragen, „vom Rest unterscheidbar zu machen“.

Demnächst sollen Informationsveranstaltungen für Produzenten von Freistoß-Sprays angeboten werden. Anschließend sollen die Hersteller ihre Produkte bei unabhängigen Testinstituten nach definierten Anforderungen testen lassen können. Erfolgreich geprüfte Produkte erhalten ein Ifab/Fifa-Gütesiegel und „werden entsprechend vom Ifab und der Fifa empfohlen“, wie es in der Stellungnahme hieß.

Das von der Fußball-WM bekannte Freistoß-Spray darf nach Ansicht des TÜV Rheinland in Deutschland nicht benutzt werden. Man respektiere die Ergebnisse „in aller Form“, erklärte der Fifa-Sprecher. Nach bisherigen Planungen des Deutschen Fußball-Bundes soll das weiße Spray, mit dem der Schiedsrichter die Freistoßlinie kennzeichnet, in drei Wochen erstmals bei den Bundesliga-Spielen eingesetzt werden.

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