Fröhlich: „Keine Regeländerung. Die Wertung des Schiedsrichters ist entscheidend“

Klausurtagung: Fröhlich spricht über Freistoßspray und Regeländerung

Grünes Licht für das Freistoßspray:
Das Hilfsmittel wird nach einigen Irritationen nun doch wie geplant ab dem 8. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga sowie der 2. und 3. Liga verwendet.

„Alle rechtlichen Dinge sind geklärt. Die Voraussetzungen zur Einsetzung des Sprays „9-15 Limit“ sind da. Es gibt keinen Grund es nicht einzusetzen“, erklärte Lutz Michael Fröhlich, der zuständige DFB-Abteilungsleiter Schiedsrichter. „Wir haben über unseren Zwischenhändler alles prüfen lassen. Die Bestätigung liegt vor“, sagte Fröhlich.

Zudem nahm Fröhlich zum Thema Handspiel Stellung und erteilte einer von den Bundesligatrainern geforderte Regeländerung eine klare Absage. „Es wird immer einen Graubereich geben,der alleine schon dadurch bedingt ist, dass die Bewertung der Absicht des Handspiels immer auch abhängig von der Wertung des Schiedsrichters ist. Da kommen wir mit einer Regeländerung auch nicht weiter.“

Auch die Einführung des Videobeweises ist für Fröhlich ungeachtet der schwelenden Diskussion um das Handspiel keine Option. Der Beweis „stecke noch in den Kinderschuhen.“ Der DFB-Finalschiedsrichter von 2003 weiter: „Für uns ist es wichtig, dass das Element des Fußballs erhalten bleibt. „Man darf sich den technischen Entwicklungen zwar nicht verschließen, aber aus unserer Sicht ist es längst noch nicht soweit, dass wir uns ernsthaft damals befassen.“ [rk]

Bild: DFB

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