60 Minuten bis zur Freiheit

Eine kuriose Geschichte aus dem Leben eines Amateur-Schiedsrichters. Marvin Schenk erlebte dies.

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Würzburg – Ein Derbyspiel, verlief wie erwartet, aber sonst alles i.O. Nach Abpfiff ging ich in meine Kabine, füllte den elektronischen Spielberichtsbogen aus, ging seelenruhig in meine Kabine, zum duschen, als ich nach 30 Minuten fertig war, komm ich raus, niemand da. Ich will also das Gebäude verlassen, geht nicht, zugesperrt. Da hat man mich wohl vergessen Ich hatte kein Internet, Büro der Würzburger Kickers war verschlossen, beim Vorstand hebt keiner ab.

Also was macht man dann? Obmann anrufen. Gut – getan!

Der erreicht auch keinen. Andere Option warten oder Polizei rufen. Ich habe 40 Minuten gewartet, keiner kommt, zwischenzeitlich noch 10 mal versucht den Kollegen anzurufen, hebt immer noch keiner ab. Ich ruf also die Polizei, die wiederrum kommt nach 20 Minuten mit dem Schlüsseldienst. Kaum bin ich draußen, in dem Moment ruft der Zuständige an und frägt was los sei. Ich erzählte ihm was geschah, er eilt bei, sieht das trara, bezahlt den Schlüsseldienst, entschuldigt sich bei mir und drückt mir 50€ in die Hand! Ich guck Ihn an und frag Ihn für was, er so, passt schon, passt schon!

Naja, wenn man für eine Stunde warten 50€ verdient, dann kann mir das gerne öfter passieren.

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