Torhüter verliert Sonderstatus

Die deutschen Torhüter haben ihren Sonderstatus im Fünfmeterraum verloren.

12Das bestätigt Schiedsrichtermanager Helmut Krug.

„Den Sonderstatus für einen Torhüter gibt es nicht mehr. Man muss eine Szene so beurteilen, als ob sie zwischen zwei Feldspielern an der Mittellinie stattgefunden hätte“, erklärte der frühere Unparteiische.

Der entscheidende Passus, der die Torhüter im Fünfmeterraum bislang schützte, wurde bereits aus dem DFB-Regelheft 2012/2013 entfernt.

Vorher war die Ansage ganz klar: „Der Torwart darf im Torraum nicht gerempelt werden, außer er hält den Ball oder hindert einen Gegner.“ Dies ist nun Geschichte und die Torhüter müssen sich in ihrer früheren Komfortzone auf mehr körperliche Gegenwehr einstellen. In England ist dies schon seit Jahrzehnten der Fall.

Zuletzt sorgte der Einsatz von Eintracht Frankfurts Haris Seferovic vor seinem Treffer gegen Werder Bremen für Aufsehen.

Der Schweizer setzte seinen Körper im Fünfmeterraum massiv ein, den neuen Anordnungen gemäß jedoch regelkonform.

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