Spielabbruch: Montenegro erwartet harte Strafe

Nachdem Igor Akinfejew in Montenegro von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen worden war, ließ Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie zunächst fortsetzen. Ein Fehler, meint der russische Verband.

Der Abbruch des EM-Qualifikationsspiels zwischen Montenegro und Russland wird ein Nachspiel haben. Der russische Verband RFS will Protest  bei der UEFA einlegen. Das kündige RFS-Präsident Tolstych kurz nach dem Abbruch der Partien in Podgorica beim Stand von 0:0 an.

Bereits nach gut 20 Sekunden Spielzeit hatte der russische Torhüter Igor Akinfejew einen Feuerwerkskörper an den Kopf bekommen, wurde zunächst lange behandelt und musste dann verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Für ihn wurde Ersatzkeeper Juri Lodigin eingewechselt. Nach 35-minütiger Unterbrechung wurde die Partie in Absprache mit dem Uefa-Delegierten dennoch fortgesetzt. Beobachter erwarten, dass das Spiel für Russland gewertet wird. Auch Montenegro rechnet mit harten Strafen.

Als montenegrinische Fans in der zweiten Halbzeit erneut Gegenstände aufs Spielfeld warfen und dabei einen russischen Spieler trafen und sich die Spieler und Ersatzspieler in die Haare bekamen, hat der deutsche Referee Deniz Aytekin das Spiel in der 67. Minute beendet. Vorrausgegangen war eine strittige Strafstoßentscheidung Aytekins zugunsten der Russen, für die Roman Schirokow aber verschoss.

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