Falsche Wortwahl: DFB bittet Runjaic zu Kasse

Insgesamt 10.000 Euro müssen Zweitligist Eintracht Braunschweig und Kaiserslauterns Trainer Kosta Runjaic an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen. Der FCK-Coach hatte sich nach dem Spiel in Darmstadt unsportlich gegenüber dem Schiedsrichter verhalten. Die Löwen wiederum müssen für verschiedene Vergehen ihrer Anhänger geradestehen. Am Montag sprach das Sportgericht die Strafen aus.

Die falsche Wortwahl nach der 2:3-Niederlage des 1. FC Kaiserlautern beim SV Darmstadt 98 (2. Mai) kostet Trainer Runjaic 3000 Euro Geldstrafe. Der 44-Jährige hatte sich laut Sportgericht des DFB unsportlich gegenüber Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) und in einem anschließenden Fernsehinterview geäußert.

Hier das Video zur umstrittenen Szene im „Graubereich“.

In Braunschweig fallen verschiedene Vergehen der Eintracht-Anhänger auf den Verein zurück. Beim DFB-Pokalspiel bei den Würzburger Kickers (29. Oktober 2014) wurde etwa Pyrotechnik im Braunschweiger Zuschauerbereich gezündet, beim Zweitligaspiel in Bochum (13. Februar) flogen Gegenstände aus dem Gästeblock in Richtung eines VfL-Spielers und bei den Auswärtsspielen beim SV Darmstadt (27. Februar) sowie beim SV Sandhausen (15. März) wurden ein Knallkörper bzw. ein Böller gezündet. Für alles zusammen müssen die Löwen 7000 Euro berappen.

Beide Seiten haben dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. (kicker/dfb)

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