Euro 2016 | Das Hawk Eye wird über die EM-Tore wachen

Die UEFA hat sich hinsichtlich Torlinientechnik für die Europameisterschaft für das Hawk-Eye-System entschieden. Auch in der Champions League soll das elektronische Auge ab 2016/17 zum Einsatz kommen.

Die UEFA hat das Hawk Eye als Anbieter für die Torlinientechnik bei der EM in Frankreich ausgewählt. Wie die Europäische Fußball-Union am Dienstag mitteilte, werden alle zehn EM-Stadien mit der Technik ausgestattet. Das UEFA-Exekutivkomitee hatte erst im Januar beschlossen, dass die technische Hilfe für Referees bei der Torentscheidung bei der EURO (10. Juni bis 10. Juli) zum Einsatz kommen soll.

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Brych befürwortet Torlinientechnik

Immer wieder hatte der Franzose die Einführung blockiert, er verwies auf die hohen Kosten und verteidigte stets „seine“ zusätzlichen Schiedsrichter. Der Sinn der Torrichter an den beiden Strafräumen wird aber immer wieder hinterfragt. Kurioserweise hatte die UEFA unter der Woche noch versucht, Platini als Revolutionär zu positionieren.

Die aktiven Unparteiischen gelten längst als Verfechter der Technik. „Ich habe seit Jahren betont, dass wir Schiedsrichter die Torlinientechnik befürworten. Darüber hinaus waren die Erfahrungen bei der WM in Brasilien äußerst positiv“, hatte Schiedsrichter Felix Brych, der den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch in Frankreich vertreten wird, zuletzt geäußert.

In Deutschland hatte Brych die Diskussion über das technische Hilfsmittel mit dem zu Unrecht gegebenen „Phantomtor“ von Bayer Leverkusens Stefan Kießling im Jahr 2013 ausgelöst.

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