Urteil |Ein folgenschwerer Fehler

In dem Sportgerichtsverfahren gegen den Schiedsrichter Patrick Dumke vom TuS Barenburg wegen Verstoßes gegen die Schiedsrichterordnung (SRO) eingeleitet durch den Vorsitzenden Werner Bollow des Kreisschiedsrichterausschusses vom 25.05.2016 aus dem Punktspiel der A-Junioren-Kreisliga vom 21.05.2016 JSG St. Hülfe – Heede II-TSV Okel hat das Kreissportgericht Diepholz in seiner Sitzung am 09.06.2016 in Mörsen/Scharrendorf im schriftlichen Verfahren durch den Vorsitzenden Marcel Thalmann (TSV Bramstedt) und den Beisitzern Norbert Brunkhorst (SV Mörsen/Scharrendorf und Helmut Martens (SC Ehrenburg) folgende Entscheidungen getroffen.

Das Urteil im Wortlaut: Der Schiedsrichter Patrick Dumke vom TuS Barenburg wird wegen eines schweren Falles der vorsätzlichen falschen Berichterstattung nach § 44 (6) Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) für 3 Monate vom 10.06.2016 bis einschließlich 09.09.2016 gesperrt. Die Kosten des Verfahrens trägt nach § 11 RuVO, insbesondere nach (4) 2. Satz der Schiedsrichter Patrick Dumke.

WAS WAR PASSIERT?!  Seine Stellungnahme zu dem Vorfall um den Einsatz des Torhüters vom TuS St. Hülfe: 

„Ca. 15 Minuten vor dem Spiel als ich den Spielbericht vom Trainer des TuS 5. St. Hülfe-Heede (Cederick Heuer) bekommen habe, sagte er mir dass sein Torhüter für das Spiel eben gerade kurzfristig abgesagt hat. Er hätte nun keinen Torhüter für das Spiel, aber es ist noch ein Torhüter aus der B-Jugend anwesend der kurz vorher aber gespielt hat. Er fragte mich, ob ich den spielen lassen würde, das sei mit dem Trainer des TSV Okel (Danny Lumpe) so abgesprochen. Ich habe Danny Lumpe gefragt, und er hat mir das auch bestätigt. Er meinte, dass es in dem Spiel sowieso um nichts mehr geht und er somit kein Problem damit habe das ein B-Jugendlicher spielt.“

Wann und wie ist Dir aufgefallen, dass es nicht der Torhüter ist, der im Spielbericht aufgeführt ist?

„Cederick Heuer hat mir gesagt, dass er den A-Jugendlichen im Spielbericht stehen lassen wird da der andere bereits gespielt hat. Da Danny Lumpe bereits zugestimmt hat, habe ich das so zur Kenntnis genommen und weiter nichts unternommen. Richtig bemerkt habe ich das dann bei der Passkontrolle.“

 Hast Du keine Gesichts- und Passkontrolle gemacht?

„Pass. mit Gesichtskontrolle habe ich gemacht, mache ich bei jedem Junioren/-innen-Spiel. Ich habe auch bemerkt, dass ein anderer Spieler als Torhüter gekennzeichnet war, da aber vorher die Absprache zwischen den beiden Trainern und mir wie oben beschrieben abgelaufen ist, habe ich das so laufen lassen.“

Welche Person (Name) von St. Hülfe Heede hat Ihnen gesagt, dass es der B-Junioren Torhüter ist? „Der Trainer selbst, Cederick Heuer.“

Hat vom TSV Okel auch ein Trainer/Betreuer zugestimmt (Wer, Name), was hat er gesagt? Ja, der Trainer vom TSV Okel, Danny Lumpe.“

Was wurde weiter besprochen? Was haben Sie dazu gesagt?

„Es wurde nichts weiter besprochen. Wie oben bereits aufgeführt haben die beiden Trainer sich geeinigt, dass der B-Jugendliche das Spiel absolvieren darf. Ich habe dem zugestimmt und das Spiel so laufen lassen.“

Warum wurde von Ihnen nichts von diesem Einsatz des Spielers im Spielbericht gemeldet?

Da beide Trainer sich einig waren, habe ich das im Spielbericht nicht 18. vermerkt. Der Trainer des TuS St. Hülfe-Heede meinte vor dem Spiel, dass ich das bitte nicht im Spielbericht melden soll, da der Spieler kurz vorher gespielt hat und sich fest gespielt hat. Ansonsten wäre das Spiel wohl als 0:5 gewertet worden. Da wie gesagt beide Trainer zugestimmt haben, habe ich das laufen lassen. Ich weiß, dass ich einen riesen Fehler gemacht habe und dass mir das auf jeden Fall nicht noch einmal passiert. Aus Feh lern lernt man, auch ich. Ich würde das gerne wieder rückgängig machen, nur leider geht das nicht. Nun weiß ich auch, das ich bei Unklarheiten oder Nichtwissen mich entweder bei einem vom KSA oder Staffelleiter auch kurzfristig hätte melden oder informieren können. Andernfalls hätte ich dem nicht Zustimmen dürfen oder zumindest im Spielbericht vermerken müssen. Ich stehe natürlich zu dem was ich getan habe und stelle mich den Konsequenzen. Ich möchte trotzdem noch erwähnen, dass ich mich bei Euch im Kreis sehr wohl fühle und gerne weiter pfeifen möchte. Ich wurde mitten im Jahr super bei Euch aufgenommen und bekam sehr schnell viele Einsätze zugeteilt. Auf mich war bis jetzt immer Verlass und das wird es auch weiterhin sein.“

Das Sportgericht forderte auch noch vom Staffelleiter Wolfgang Rohlfs die Spielberichte an und hier war zu lesen, dass bei den B2 U16 B-Junioren in der Kreisliga-Süd am 21.05.2016 im Spiel SV Marhorst – JSG St. Hülfe-Heede bei der JSG St. Hülfe-Heede unter Nr 1 der Spieler Thomas Grothe eingetragen war. Im Spielbericht zum obigen A-Juniorenspiel ist unter Nr. 1 der Spieler Maurice Mattfeld eingetragen. Weitere Eintragungen, insbesondere durch den Schiedsrichter unter Sonstige Vorkommnisse, zu einem anderen eingetragenen Spieler unter der Nr. 1 sind nicht erfolgt. Die Beweisaufnahme war für das Sportgericht somit abgeschlossen.

Sachverhalt:

Am 25.05.2016 erhielt das Kreissportgericht per E-Mail vom Vorsitzenden des Schiedsrichterausschusses, Werner Bollow, den Antrag auf Einleitung eines Sportgerichtsverfahrens gegen den Schiedsrichter Patrick Dumke vom TuS Barenburg wegen Verstoßes gegen die SRO (§§ 6(2) c) und 8 (2). In der Begründung schreibt Werner Bollow: Ich bitte um Einleitung eines Sportgerichtsverfahrens gegen den Schiedsrichter Patrick Dumke, TuS Barenburg.

Der Spk. Patrick Dumke hat am 21.5.2016 das AJ KL Spiel JSG St. Hülfe Heede gegen TSV Okel geleitet. Als Torwart der JSG St. Hülfe Heede spielte der Spieler Thomas Grothe. Dieser wurde im Spielbericht nicht aufgeführt. Er spielte bereits um 14:00 Uhr in der B-Jun. Mannschaft in Marhorst. Auf Anfrage des Trainers von St.Hülfe Heede den Spieler Grothe unter einem anderen Spielerpass spielen zu lassen, stimmte der Schiedsrichter zu. Auch der Trainer vom TSV Okel soll zugestimmt haben. Diese Aussagen wurden mir vom Schiedsrichter am 23.05.2016 beim Lehrabend in Heiligenfelde bestätigt. Der SR hat gegen den §6 (2) c und §8(2) der SRO verstoßen. Ich bitte das Sportgericht um Klärung. Der Antrag ist zulässig und begründet. Das Sportgericht forderte den Schiedsrichter Patrick Dumke am 28.05.2016 zu einer Stellungnahme zu diesem Vorfall per E-Mail auf.

Hierauf antwortete der Schiedsrichter am 01.06.2016 (auszugsweise): Entscheidungsgründe: Unter Anzahl der Spieler in Regel 3 – Zahl der Spieler in den DFB-Fußballregeln der Saison 2015/16 heißt es, dass die Partie von zwei Teams mit jeweils höchstens elf Spielern bestritten wird, von denen einer der Torwart ist. Die Partie kann nur beginnen, wenn jedes Team mindestens sieben Spieler umfasst. Nach den DFB-Fußballregeln 2015/16 Regel 3 – Zahl der Spieler unter Mindestanzahl der Spieler wird erläutert, wenn gemäß Wettbewerbsbestimmungen alle Spieler und Auswechselspieler vor Spielbeginn gemeldet werden müssen und ein Team die Partie mit weniger als elf Spielern beginnt, darf das Team beim Eintreffen weiterer Spieler nur mit Spielern ergänzt werden, die auf der Teamliste (Spielbericht) stehen. In § 12 der Spielordnung (SpO) heißt es: Die Vereine haben dem Schiedsrichter rechtzeitig vor dem Spiel den ordnungsgemäß ausgefüllten Spielbericht zusammen mit den Spielerpässen zur Vornahme der Spielerpass- und Identitätskontrolle vorzulegen. Die Vereine sind verpflichtet, den DFBnet Spielbericht- Online-Spielbericht anzuwenden, soweit dieser in der betreffenden Spielklasse mit der Ausschreibung verbindlich vorgeschrieben wird. Mannschaftsverantwortliche hat mit seiner Unterschrift auf dem schriftlichen Spielbericht oder durch Freigabe des elektronischen Spielberichts die Richtigkeit der vereinsseitig vorzunehmenden Eintragungen zu bestätigen.

Von teilnehmenden Spielern, die ihre Spielerlaubnis gemäß § 4 Abs. 1 nicht nachweisen können sind Nachname, Vorname(n), Geburtsdatum und Trikotrückennummer durch den Mannschaftsverantwortlichen in den Spielbericht einzutragen. (3) Bei teilnehmenden Spielern, deren Spielerpass nicht die Daten und Erkennungsmerkmale gemäß § 4 Abs. 2 enthält, erfolgt ein schriftlicher Hinweis durch den Schiedsrichter im Spielbericht. In den Fußballregeln des DFB ist beschrieben, dass bei einem Spiel elf Spieler je Mannschaft spielen können und ebenfalls Ersatzspieler eingewechselt werden können. Diese sind allesamt im Spielbericht aufzuführen und auch nur diese Spieler sind berechtigt, am Spiel teilzunehmen. Im besagten Spiel der A-Junioren Kreisliga hat der Trainer der JSG St. Hülfe-Heede, Cederick Heuer, vor Beginn des Spiels den Schiedsrichter Patrick Dumke und den Gästetrainer des TSV Okel, Danny Lumpe, befragt, ob er einen anderen Torhüter als den im Spielbericht eingetragenen Maurice Mattfeld einsetzen könne. Es soll der B-Junioren Torhüter Thomas Grothe, der an diesem Tag bereits im Punktspiel der B2 U16-Punktspiel der Kreisliga-Süd teilgenommen hatte, für den eingetragenen Torhüter im Spielbericht spielen.

Ein Eintrag im Spielbericht solle aber nicht erfolgen, da dieser Spieler bereits ein Spiel gespielt hat an diesem Tag. Der Schiedsrichter und der gegnerische Trainer stimmten zu. Der Spielbericht wurde nicht geändert. Wissentlich aller Beteiligten (Trainer der Vereine und Schiedsrichter) hat aber ein Spieler, Thomas Grothe, als Torhüter teilgenommen, der nicht im Spielbericht eingetragen wurde. Dem Schiedsrichter lag der Spielbericht ordnungsgemäß vollständig ausgefüllt vor. Beide Vereine hatten ihn auch elektronisch freigegeben und ihn somit vereinsseitig legitimiert. Nach § 16 (4) Jugendordnung dürfen Juniorenspieler an einem Kalendertag nur an einem Pflicht- oder Freundschaftsspiel oder Turnier teilnehmen. In der Schiedsrichterordnung (SRO) ist unter Rechte und Pflichten des Schiedsrichters in § 6 (2) c) geregelt, dass der Schiedsrichter vor dem Spiel die Spielerpässe mit dem Spielbericht zu prüfen hat. Treten hier Unregelmäßigkeiten auf, so hat der Schiedsrichter diese nach § 8 (2) SRO spätestens nach dem Spiel im Spielbericht festzustellen und einzutragen unter Sonstige Vorkommnisse. Hierzu ist auch in den DFB-Fußballregeln unter Regel 5 – Der Schiedsrichter beschrieben: Die Entscheidungsgewalt des Schiedsrichters Jedes Spiel wird von einem Schiedsrichter geleitet, der die unbeschränkte Befugnis hat, den Fußballregeln in dem Spiel, für das er aufgeboten wurde, Geltung zu verschaffen. Und unter Rechte und Pflichten weiter: der zuständigen Instanz einen Bericht über die Partie zukommen zu lassen, der Informationen über die gegen Spieler und/oder Offizielle ausgesprochenen disziplinarischen Maßnahmen sowie über alle besonderen Vorfälle vor, während oder nach dem Spiel enthält. Der Schiedsrichter hat vor dem Spiel gewusst und zugelassen, dass der Torhüter der JSG St. Hülfe-Heede nicht der im Spielbericht eingetragene Spieler Maurice Mattfeld war. Auch bei der Pass- und Gesichtskontrolle gegenüber dem Spieler ist ihm dieses wieder aufgefallen. Er hat es aber nicht moniert, nicht im Spielbericht gemeldet und er hat den Spieler Thomas Grothe stattdessen wissentlich mitspielen lassen.

Hier hat der Schiedsrichter Patrick Dumke gegen die Rechte und Pflichten und gegen die Fußballregeln schuldhaft und vorsätzlich verstoßen. Er hätte schon vor dem Spiel dem Trainer der JSG St. Hülfe-Heede sagen müssen, dass der Spieler Grothe so nicht mitspielen darf und wenn der Verein ihn trotzdem hätte spielen lassen wollen, dann hätte er es im Spielbericht melden müssen. Dann wäre der Schiedsrichter seiner Pflicht nachgekommen und hätte diesen Missstand gemeldet und der Verein hätte die alleinige Verantwortung für diese Entscheidung gehabt. Patrick Dumke hat hier eine Regel verletzt und wissentlich den falschen Spieler Grothe mitspielen lassen, der auch nach der Jugendordnung für dieses Punktspiel nicht spielberechtigt war, weil er bereits ein Juniorenpunktspiel an diesem Tag absolviert hatte. Er wurde zudem unter der Verwendung der Spielerlaubnis eines anderen Spielers (Maurice Mattfeld) eingesetzt. Dieses war ihm auch bewusst und hier hat er sich auch schuldhaft neben den „anstiftenden“ Trainer Cederick Heuer der JSG St. Hülfe-Heede und des unterstützenden Trainers Danny Lumpe vom TSV Okel verhalten. Dieses Bewusstsein ist auch nicht mehr fahrlässig, sondern ein schwerer Fall und somit vorsätzlich.

Dem Schiedsrichter ist bekannt, dass dieser Spieler zumindest von ihm hätte gemeldet werden müssen, da er unter einem falschen Spielernamen gespielt hatte. Dieser Name war nicht im Spielbericht aufgetaucht. Hier hat der Schiedsrichter Patrick Dumke auch massiv das Ansehen der Schiedsrichter beschädigt. Der Schiedsrichter hat unparteiisch zu sein und demzufolge die Regeln des Fußballseinzuhalten, zu überwachen und sie umzusetzen bzw. durchzusetzen. Diese Unparteilichkeit hat Patrick Dumke an diesem Spieltag bei obigem Spielverletzt und er hat nicht den Fußballregeln Geltung verschafft. Er darf keine Absprachen mit Beteiligten treffen, die gegen die Regeln lauten. Hauptschuldiger und Einleiter dieses Regelverstoßes ist aber trotzdem der Heimtrainer und– Verein, Cederick Heuer von der JSG St. Hülfe-Heede. Anzurechnen ist dem Schiedsrichter Patrick Dumke hier, dass er voll geständig ist und sich für sein ihm auch bewusstem Fehlverhalten entschuldigt hat. Er ist aber auch in einem Alter (37 Jahre), in dem er voll handlungsfähig ist, ihm seine Handlungsweis en bekannt sind und er über einige Lebenserfahrung verfügen sollte. Seine Schiedsrichtertätigkeit übt er seit 2014 aus und ist auch hier kein absoluter Neuling mehr. Ausgegangen ist diese Verschleierung auch nicht von ihm alleine, sondern durch den Vereinsverantwortlichen C. Heuer der Heimmannschaft. Nach § 34 RuVO kann eine Bestrafung wegen unsportlichem Verhalten oder eines Verstoßes gegen Bestimmungen der Verbandssatzung und der Ordnungen nur erfolgen, wenn das Sportgericht festgestellt hat, dass der Verstoß schuldhaft begangen wurde.

Eine Schuld liegt bei vorsätzlichem oder fahrlässigem Handeln vor. Entsprechend dem geringeren Schuldgrad bei fahrlässigem Handeln ist die Strafe geringer zu bemessen als bei Vorsatz. Bei den Strafbestimmungen gegen Schiedsrichter nach § 44 (6) RuVO wird bei fehlender oder mangelhafter Berichterstattung über Spiele eine Geldstrafe festgelegt. In schweren Fällen, insbesondere bei Nichtmeldung eines hinausgestellten Spielers oder bei vorsätzlicher falscher Berichterstattung ist zwingend eine Sperre gegen den Schiedsrichter bis zu einem Jahr vorgesehen. Der Schiedsrichter Patrick Dumke hat hier vorsätzlich eine falsche Berichterstattung abgegeben und einen Spieler unter einem anderen Namen eines anderen Spielers spielen lassen und dieses bewusst nicht gemeldet, da er wusste, der mitspielende Spieler Thomas Grothe hätte nicht mitspielen dürfen und ist nicht im Spielbericht eingetragen. Er hat sich durch den Heimverein überreden lassen und der Manipulation zugestimmt. Unter den Gesamtumständen und dem schwerwiegenden Fall hält das Sportgericht hier eineGesamtsperrstrafe gegen den Schiedsrichter von 3 Monaten vom 10.06.2016 bis einschließlich 09.09.2016 für schuld- und tatangemessen. Die Kosten des Verfahrens trägt der Schiedsrichter Patrick Dumke nach § 11 (1), (2) und (4) RuVO.

Nach unseren Informationen bereut der Schiedsrichter dieses Vergehen zutiefst und wird keine Rechtsmittel dagegen einlegen.

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