Fußball-Skandal: Kreis Schiedsrichter-Ausschuss lässt betrügerische Schiedsrichter zu

Die kleine heile Welt im FUSSBALL-VERBAND NIEDERRHEIN ist im Kreis 4 Mönchengladbach/Viersen kaputt.

Von Thomas Giffels.

Häufiger als erwartet runden Schiedsrichter bei ihren Spesenabrechnungen zu gut auf. Sowohl Vereinen aber auch anderen Kollegen ist dies aufgefallen. Dieses Verhalten wurde an den Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss mitgeteilt. Dieser sah es nicht ein, ein rügen gegen mehrere Schiedsrichter zu unternehmen. Im Gegenteil man soll sich aus solchen Angelegenheit heraushalten, hieß es zur Begründung.

Kein Verein oder Kollege sage etwas, wenn man seine Spesen aufrundet. Womit wir aber ein Problem haben, sind das Schiedsrichter die nur 5 km von der Sportanlage entfernt wohnen plötzlich 15 km Anfahrtsweg haben. Da werden wir hellhörig. Dummerweise gibt es Schiedsrichter die im Online Spielbericht schon gut aufgerundet haben und auf der Quittung noch mal 2 Euro aufgeschlagen haben. Das kann nicht sein. Und das dulden wir und andere Schiedsrichter nicht. Das bringt ein ganz schlechtes Licht auf uns aber der KSA lässt diese „Betrüger“ weiter pfeifen – und das ohne Konsequenzen.

Es ist nicht das erste Mal

Es gibt Schiedsrichter, die bei einem Turnier einen anderen bestehlen und von der Anlage verwiesen werden. Da der Schiedsrichter auch am folgenden Tag bei dem Turnier eingeteilt war, kam umgehend ein drohender Anruf des Kreis Schiedsrichter Ausschuss.

Man soll umgehend den Schiedsrichter auf der Anlage zulassen und der Verein soll über sein Verhalten nachdenken. In Zukunft kann es sein das keine Schiedsrichter angesetzt werden und ein Ordnungsgeld zahlen müssen. Der Verein gab darauf nach.

Einige Wochen später: Androhung von Gewalt wegen einer Flasche Wasser

Bericht eines Vereinsvorstand an einen bekannten erfahrenen Schiedsrichter:

Sehr geehrter Herr F.

ich wende mich heute an Sie, um mich über das außerordentliche Verhalten des Schiedsrichters Tobias B. zu beschweren.
Am 09.04.2016 leitete Herr Tobias B. das Kreisliga A-Spiel Blau Weiß C. gegen TuS L. Vor dem Spiel erfragte sich Herr B. bei meiner Frau eine Flasche Wasser, die er auch erhielt. Diese Flasche ließ er vor Spielbeginn an seinem Platz im Container stehen. In der Halbzeitpause ließ Herr B. sich diese Flasche von einem Zuschauer der Heimmannschaft zur Mittellinie bringen, die er während der Halbzeitpause nicht verlassen wollte. Dieser Zuschauer war der verletzte Spieler Dennis. Nach dem Spiel verlangte Herr B. eine weitere Flasche Wasser. Er wurde von meiner Frau darauf hingewiesen, dass er diese eigentlich nun bezahlen müsste, da er bereits ein Getränk kostenfrei erhalten habe. Daraufhin reagierte Herr B. unangemessen ungehalten und aggressiv und drohte mit einem Sonderbericht in der Zeitung.
Auf Grund seines Verhaltens ihr gegenüber verweigerte sie ihm nun auch den Verkauf eines Getränks.
Dann ließ er die Tür des Containers durch seinen Begleiter öffnen. Diese Tür schloss meine Frau mit der Begründung des entstehenden Durchzugs. Dann kam Herr G. um den Schiedsrichter zu bezahlen, worauf hin sich Herr B. massiv über meine Frau beschwerte und riet ihm, sofern sie beim Verein angestellt sei, diese zu entlassen. Dann erstellte er auf Bitten von Herrn G. den Spielbericht und verließ den Container wiederum mit der Drohung des negativen Zeitungsberichtes und schlug die Tür mit aller Wucht zu.
Als ich ihn darauf hinwies, das dies nicht sein Eigentum sei und er die Tür auch vernünftig schließen könne, drohte er mir noch Prügel an und verließ mit seinem Begleiter die Anlage zur Umkleidekabine.

Ich bitte Sie, auf diesen Vorfall entsprechend reagieren zu lassen, da solch ein Verhalten sich schädigend auf die gesamte Schiedsrichterschaft auswirkt. In den vergangenen 16 Jahren meines Ehrenamtes beim Fußball ist mir solch ein Verhalten eines Schiedsrichters noch nicht vorgekommen. Jedoch häufen sich in den letzten Monaten seltsame Vorkommnisse auch hinsichtlich falscher Abrechnungen.

Auch dies kann nicht im Sinne des Fair Play sein

Der erfahrene Schiedsrichter geht mit diesem Schreiben zum Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss. Die wiederum unternehmen erneut nichts. Ihm wird vorgehalten er solle sich nicht um diese Belange kümmern. Die Vereine sollen sich direkt an den KSA wenden. Er wiederum stellte fest das der KSA nicht ausreichende Präsent ist.

Am Ende legte der erfahrene Kollege mit über 30 Jahre Schiedsrichtererfahrung das Amt nieder.
Der Kollege versuchte darauf hin in einem anderen Kreis Fuß zufassen. Zuerst sah alles positiv aus aber im Detail kam heraus. Das der ehemalige KSA ihn gesperrt habe und nach der Sperre ein Wechsel möglich sei. Die Vermutung liegt auch im Raume das der KSA Einfluß auf die Nachbar Kreise durchführt.

Ein Schelm wer da Böses denkt. Aber im FVN Kreis 4 läuft es einfach nicht mehr rund.

Quelle: Dieser Text stammt inhaltlich von Thomas Giffels.

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