Das Selbstbewusstsein durch die Schiedsrichterei gestärkt

Marie Walter mit Kenth Joithe

Sie sind diejenigen, ohne die wir als Fußballer kein Spiel bestreiten könnten: die Schiedsrichter. Ohne sie müssten 22 Kicker vergeblich auf einen Anpfiff warten. Deshalb stellen wir regelmäßig einen Unparteiischen vor – dieses Mal ist Marie Walter vom MTV Bevern im Landkreis Holzminden an der Reihe.

Marie ist jetzt schon seit drei Jahren Schiedsrichterin und wurde es, weil Sie früher überhaupt kein Selbstbewusstsein hatte. Durch die Schiedsrichterei hat sich dies komplett geändert. Heute ist die 19-Jährige eine total selbstbewusste junge Frau. Sie kann es wirklich nur jedem empfehlen, der Spaß am Fußball hat, Schiedsrichter zu werden. Vorallem an alle Frauen da draußen: Traut Euch!!! Es macht mega viel Spaß und man lernt tolle Leute kennen.
Mittlerweile pfeift sie in der Frauen-Oberliga, in der Frauen-Regionalliga und ist als Assistentin unterwegs. Als Sie im letzten Jahr beim 24. Cup des Arbeiter Samariter-Bundes (ASB) zusammen mit Kenth Joithe, einem herzkranken Schiedsrichter gepfiffen hat, war es persönliches Highlight. Es war toll sich mit ihm auszutauschen und Sie hat es geprägt, als bei diesem Turnier Mannschaften mit geistiger Behinderung gespielt haben. Ein kleiner Junge mit Down-Syndrom schoss ein Tor. Hiervon war sie so berührt, dass ihr die Tränen in den Augen standen.

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