Siebert ist Schiedsrichter des 20. Spieltages!

Daniel Siebert

Beim Voting zum „Schiedsrichter des 20. Spieltages“ hat sich FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert vom FC Nordost Berlin mit insgesamt 80 Punkten durchgesetzt.

Daniel Siebert, der 32-Jährige Berliner, pfiff in seinem 52. Erstligaspiel die Bundesliga-Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und der TSG 1899 Hoffenheim (2:1). Zwar keine spielentscheidenden Fehler aber nicht immer glücklich in der Zweikampfbewertung. In einer Phase wo das Spiel ruppiger wurde, zeigte Daniel Siebert bei Bazoer‘ rücksichtslosen Einsteigen Gelb, als er seinem Gegner in die Wade stieg. Für ein grobes, brutales rotwürdiges Vergehen, hätte er Ihn schon voll treffen müssen.

Seine Spielkontrolle war jederzeit vorhanden, wie beim 1:0 für Hoffenheim. Es ist schon ganz erstaunlich, dass sich das Ganze realtiv schnell wieder beruhigt hatte. Auch das ist ein Verdienst von Daniel Siebert. Gut gelöst, war auch die Situation bei der Rudelbildung in der 87. Minute. Zunächst kassierte Vogt wegen der Rudelbildung Gelb. Ebenfalls mit einer Gelben Karte bedacht wurde Benjamin Hübner, als Initiator der ganzen Geschichte. Der Verteidiger ging zu heftig gegen Kuba zu Werke, obwohl er dabei den Ball gespielt hatte.

Auf Platz 2 der Abstimmung haben die User von „IG Schiedsrichter“ Manuel Gräfe aus Berlin mit insgesamt 44 Stimmen gewählt, der die Auftaktpartie 1. FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg (2:0) souverän und unaufgeregt pfiff. Beim Zweikampf Hinteregger gegen Bojan vertretbar nicht auf Strafstoß zu entscheiden (40.). Allerdings hätte er in Minute 31 Max Gelb zeigen und den Einwurf vor dem Strafstoß gut 12 Meter weiter hinten neu ausführen lassen müssen, dann wäre es womöglich nicht zum vorentscheidenden 2:0 per Foulelfmeter gekommen, als Marwin Hitz rücksichtslos gegen Cordoba und ohne den Ball zu berühren einstieg.

Ein glänzendes Auge bewies der Referee als er nach einer knappen Stunde die Vorteilsbestimmung anwendete. Bei einer Ecke der Gäste fingen die Mainzer einen Eckstoß der Gäste ab, den drohenden Konter versuchte der Augsburger Philipp Max mit einem taktischen Foul an Jairo zu verhindern. Der Unparteiische aus Berlin führte auch bereits die Pfeife zum Mund und seine Hand zur Brusttasche, um die Gelbe Karte hervorzuholen.
Dann aber erkannte er, dass die Hausherren nicht nur in Ballbesitz blieben, sondern auch einen aussichtsreichen Angriff aufziehen konnten. Also entschied sich Gräfe, das Spiel weiterlaufen zu lassen. Am Ende des Angriffs fiel der Führungstreffer für die Mainzer. Und auch wenn das so natürlich nicht vorherzusehen war, als der Schiedsrichter den Vorteil gewährte, muss man doch feststellen, dass er ein ideales Spielverständnis bewiesen hatte. Letztenendlich richtig war es auch, die Gelbe Karte gegen Philipp Max stecken zu lassen, obwohl sie im Falle eines Freistoßpfiffs fällig gewesen wäre. Denn das Foul war als solches nicht so schwer, dass es schon für sich genommen eine Verwarnung erforderlich gemacht hätte. Es war lediglich dazu geeignet, einen aussichtsreichen Angriff der Mainzer frühzeitig zu verhindern.
Dadurch, dass die Vorteilsbestimmung zum Tragen kam, war dieses unfaire Vorhaben aber gescheitert. Deshalb musste auch keine Gelbe Karte mehr gezeigt werden, denn diese kommt nur im Falle seiner „erfolgreichen“ Vollendung zum Vorschein, stellt SR-Coach und Kolumnist Alex Feuerherdt hier klar. Hier geht’s zum Video.

Platz 3, dem ersten Platz des kleinen Mannes, belegte Wolfgang Stark aus Ergolding (39 Stimmen), der die Partie SV Darmstadt und Borussia Dortmund (2:1) unaufgeregt und souverän pfiff und in den wesentlichen Situationen stets richtig lag. Hervorzuheben ist das starke Vorteil-Tor, die starke Zweikampfbewertung und läuferisch wie immer stark. Schade, dass er am Saisonende aufhören muss. Hier geht’s zum Video.

Ig-schiedsrichter.de bedankt sich bei allen Usern fürs abstimmen.

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