Stieler ist Schiedsrichter des 19. Spieltages!

Tobias Stieler

Beim Voting zum „Schiedsrichter des 19. Spieltages“ hat sich FIFA-Schiedsrichter Tobias Stieler von der SG Rosenhöhe Offenbach mit 139 Stimmen durchgesetzt.

Stieler pfiff die Bundesliga-Toppartie zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig (1:0) mit lediglich kleineren Schwächen in der Bewertung von Zweikämpfen und in der Vorteilsauslegung. Herausragend, in der Schlüsselszene der Partie als Palacios Martinez‘ haarscharf Abseits stand. Dies wurde von „Adleraugen-Assistent“ Sascha Thielert mustergültig erkannt und Leipzigs Ausgleich deshalb die Anerkennung zurecht verweigert wurde. Mit Ausnahme der falschen Abstoßentscheidung am Ende, die zur besagten Situation geführt hat, eine wirklich sehr souveräne und gute Leistung – hier kann er sich bei Sascha Thielert bedanken, dass diese Entscheidung das Spiel nicht maßgeblich beeinflusst hat.

Dabei hatte Sascha Thielert eine überragende Leistung an den Tag gelegt. Unabhängig von der Abseitsentscheidung in der Nachspielzeit zeigt er eine hervorragende Leistung: weitere knappe Abseitsentscheidungen korrekt beurteilt und Stieler perfekt in der Zweikampfbeurteilung unterstützt (siehe das Stürmerfoul Marco Reus in der ersten Halbzeit innerhalb des Strafraums). „Thielert ist für mich trotz der immer noch nicht perfekt ästhetischen „Flaggentechnik“ (er hat aber daran gearbeitet!) schon lange einer der besten Assistenten – wenn nicht gar der beste – Assistent Deutschlands. Mit seinen Entscheidungen hat er Stieler schon oft „den Hintern gerettet“, wie der User Ref_1707 im Buli Schiriblog schrieb.

Auf Platz zwei der Abstimmung landete Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) mit 81 Stimmen, der im Auftaktspiel HSV gegen Bayer Leverkusen (1:0) ein extrem schweres Spiel mit extrem vielen Zweikämpfen und „mit dem richtigen Beat und Holtby-Surround“ gepfiffen hatte. „Aber Drees machte das richtig gut. Gute Linie, ruhig, transparent, hatte Akzeptanz. Setzte den richtigen Einstieg in die persönlichen Strafen“, wie es Collinas Erben sehr schön sagte.

Den Platz 3, dem ersten Platz des kleinen Mannes, belegte Bundesliga-Comebacker Patrick Ittrich aus Hamburg (27 Stimmen), der die Partie Partie des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg (1:0) leitete. Er begann stark, offenbarte jedoch mit zunehmender Spieldauer Probleme in der Zweikampfbewertung. Gelb für Osako wegen vermeintlichen Ballwegschlagens war falsch. Die Abseitssituation vor der Szene, die zum Strafstoß führte, war ohne technische Hilfsmittel nicht zu erkennen. Beim Zweikampf zwischen Modeste und Benaglio auf Strafstoß zu entscheiden, war hart.

Ig-schiedsrichter.de bedankt sich bei allen Usern fürs abstimmen.

Share This:

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.