Diskussionen trotz Videobeweis bei Schalke-Sieg

In Gelsenkirchen begegneten sich am Samstagabend zwei Klubs mit ähnlichem System: Schalke 04 und RB Leipzig. Es entwickelte sich eine interessante Partie, die aber auch äußerst wenige Highlights anbot. Im ersten Durchgang sorgte einzig Bentaleb für Glanzlichter: Erst zwang er Gulacsi zu einer starken Parade (28.), dann verwandelte er einen Foulelfmeter (Upamecano an di Santo) eiskalt (44.). Leipzig erhöhte in Hälfte zwei den Druck – und es fiel sogar das 1:1, doch Poulsen stand im Abseits (62.). Die Schalker Abwehr stand bärenstark, für die Vorentscheidung sorgte Konoplyanka nach Ballverlust Laimer (73.). Weil Keita aus kürzester Distanz an Fährmanns Kopf schoss, durfte sich Domenico Tedesco, Bundesliga-Debütant auf der königsblauen Trainerbank, zum Auftakt über einen 2:0-Heimsieg freuen.

Leipzigs Dayot Upamecano rempelt plump gegen Schalkes Franco di Santo – Strafstoß!

In der 42. Minute zieht Di Santo nach einem tiefen Zuspiel in den Strafraum und sank nach einem leichten und auch etwas plumpen Rempler von Upamecano zu Boden. Referee Felix Zwayer blieb fast keine andere Wahl und gab Strafstoß. Aus meiner Sicht auch die richtige Entscheidung! Er tritt ihm von hinten ins Standbein. Kein Versuch den Ball zu spielen oder ähnliches, einfach nur auf gut Glück den Mann weggerempelt. Der Video-Assistent soll nur bei klaren und eindeutigen Fehlentscheidungen eingreifen und die war es nun wirklich nicht.

+++ VIDEOBEWEIS +++ Nach einem vermeintlichen Handspiel von Thilo Kehrer im Strafraum, als Felix Zwayer weiterspielen ließ, schaute sich Wolfgang Stark die Szene nochmal an und kam zum Ergebnis kein absichtliches Handspiel. Auch hier bin ich bei Felix Zwayer. Kurze Distanz, keine unnatürliche Handhaltung.

Fazit: Erneut gelungener Videobeweis. Beim  Handspiel brauchte man etwa 25 Sekunden bis zur richtigen Entscheidungsfindung. Insgesamt eine gute Leistung mit ein, zwei Fehlern. Positiv: Ruhe und Persönlichkeit, gerade in den wichtigen Szenen.

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