Video | Schiedsrichter sind Kommunikationsprofis

Tim Zahnhausen (Bild: Screenshot youtube-Video)

Im ersten Teil der Reihe „Unsere Schiedsrichter“ hat sich die „Schiedsrichtervereinigung Herne“ heute mit mit Oberliga-Referee Tim Zahnhausen von der SpVgg Horsthausen über Gespräche zwischen Spielern und Schiedsrichtern unterhalten.

Zwei Mal im Jahr bildet der Kreis Herne neue Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen aus. Mach mit beim nächsten Lehrgang für Fußball-Schiedsrichter/innen! Auf den folgenden Seiten findest Du alles, was Du über die Ausbildung und die Tätigkeit als Schiedsrichter wissen musst.

Wer es auch mal probieren möchte: Am 29. September startet die nächste Schiedsrichter-Ausbildung im Kreis 15. Alle weitere Informationen HIER.

Informationen – Wie werde ich Schiedsrichter?

Die Zahl der Schiedsrichter im DFB reicht mit rund 80.000 bei weitem nicht aus. Deshalb suchen Vereine und Verbände stets nach geeigneten Nachwuchs, denn ein geordneter Spielbetrieb ist nur möglich, wenn es genügend ausgebildete Schiedsrichter gibt. Wer Schiedsrichter werden will, sollte gesund sein und sich gerne im Freien bewegen. Er sollte Freude am Fußballspiel haben, schnell reagieren können und in der Lage sein, sich gegenüber anderen durchzusetzen. Das Lebensalter spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Schiedsrichter sind Sportler wie die Spieler auch und können ihren Sport wesentlich länger betreiben als die meisten Aktiven. Allerdings wird ein Sportler, der mit 40 Jahren seine Schiedsrichterprüfung ablegt, nicht mehr in den höchsten Spielklassen tätig sein können. Doch die Jugend- und Amateurmannschaften freuen sich über jeden, der sich als Schiedsrichter zur Verfügung stellt.
Die Fußballverbände führen Lehrgänge für Schüler, Jugendliche und Erwachsene in allen Kreisen durch. Sie würden sich freuen, wenn viele Zuschauer und ehemals aktive Spieler ihr Herz für das Schiedsrichtern entdecken und sich anmelden würden.

Voraussetzungen:

– Alter ab 12 Jahre
– Mitglied in einem Verein
– Interesse am Fußball
– Einsatzbereitschaft für regelmäßige Spielleitungen
– Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen

Ausbildung:

Je nach Kreisverband 12 bis 15 Unterrichtsstunden an Wochenenden oder mehreren Wochentagen. Dabei Einführung in die Fußballregeln.

Prüfung:

Schriftliche Prüfung (Beantwortung von Regelfragen)
körperliche Leistungsprüfung (zum Beispiel 1300-Meter-Lauf in sechs Minuten).

Einsätze:

Nach erfolgreicher Prüfung entsprechend dem Alter im Nachwuchs- oder auch schon im Seniorenbereich in den Basisklassen.

Aufstieg:

Bei Eignung ist der jährliche Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse möglich. Die Eignung wird dabei durch erfahrene Schiedsrichter-Beobachter festgestellt. Die Absolvierung von Leistungsüberprüfungen (Hausregeltraining / körperliche Fitness ist ebenfalls Pflicht.

Finanzen:

Die Kosten der Sportkleidung werden in der Regel vom Verein des Schiedsrichters übernommen. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, dazu gibt es abhängig von der Spielklasse eine Aufwandsentschädigung zwischen 6,00 EUR (Juniorenspiele), 300,00 EUR (Regionalliga), 750,00 EUR (3.Liga) 2000 EUR (2. Bundesliga) und 3800 EUR (Bundesliga).

Anmeldung:

Über den Verein bzw. den Schiedsrichtergruppen der Kreisverbände oder beim Landesverband.

Informationen des DFB zur Tätigkeit als Schiedsrichter:

Wie werde ich Schiedsrichter?
Vorteile als Schiedsrichter

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