Punkteteilung im Aufsteiger-Duell

Der VfB Stuttgart kann nach dem Heimsieg gegen den BVB das Aufsteiger-Duell gegen Hannover 96 nicht nachlegen und muss sich mit einem Remis begnügen. Damit schieben sich die Hannoveraner bis auf einen Punkt an die Europa League-Plätze heran.

Schiedsrichter Christian Dingert agierte umsichtig und leitete ein Spiel mit vielen Zweikämpfen fehlerfrei mit dem Höhepunkt des Vorteil-Tores zum 0:1. Der Vorteil ist da vollkommen korrekt gewesen. Sicher kann man da beim Foul an Beck nachträglich noch Gelb geben, muss man aber nicht. Den Einstieg der persönlichen Karten verteilte er nach 29 Minuten als Özcan gegen Sané zu spät kam und seinem Gegenspieler voll auf den Fuß trat. Fünf Minuten vor der Halbzeit ging Marvin Bakalorz im Slalomlauf in Richtung Strafraum räumte ihn Benjamin Pavard ab. Gut und richtig gesehen das Foul knapp vor der Linie, Freistoß die vollkommen richtige Entscheidung.

Doppel-Gelb nach der Pause

Zunächst grätsche Felix Klaus von hinten gegen Badstuber und sah ebenso Gelb wie der Stuttgarter Asano für ein gleiches Vergehen wie Berkan Özcan. Dann sah Badstubner noch Gelb, weil er den Ball nach dem Pfiff wegschlug, selten dumm aber konsequent von Dingert.

In Minute 61 reklamierte Hannover. Bakalorz wollte sich im Strafraum um Gentner drehen, genauso wie sein Gegenspieler. Kein Strafstoß – da Bakalorz sich in den Mann hineindrehte und den Kontakt suchte. Das sah auch Christian Dingert so.

Aus zwei halben Elfmetern wurde ein Ganzer

Gleich zwei knifflige Aktionen hintereinander: Erst ging Niklas Füllkrug gegen Badstuber zu Boden, da er am Trikot gezogen wurde, direkt danach Matthias Ostrzolek gegen Benjamin Pavard. Beide Situationen können aus meiner Sicht schon für einen Strafstoß reichen, wohl aufgrund der Summe zeigte Schiedsrichter Dingert dann auf den Punkt.

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