Der VfB siegt über Dortmund

Der VfB Stuttgart gewinnt auch zu Hause gegen Borussia Dortmund verdient mit 2:1 und bleibt zu Hause eine Macht. Die Schwarz-Gelben mit nunmehr vier Saisonniederlagen.

In einer äußerst umkämpften Partie ließ Frank Willenborg den Spielern eine sehr lange Leine. Bereits in der 20 Minute lag er bei weiterspielen im Stuttgarter Strafraum richtig. Glück hatte Timo Baumgartl, dass er für sein rücksichtsloses Einsteigen gegen Yarmalenko nicht Gelb sah.

Kurz vor der Pause dann die Führung für den BVB: Mario Götze wollte den Ball auf der rechten Seite an Pavard vorbeilupfen. Der Franzose fuhr seinen rechten Arm leicht aus und blockte damit den Ball entscheidend ab. Absicht und Vergrößerung der Körperfläche. Ein Handelfmeter wo es keinerlei zwei Meinungen gibt. Der Ellenbogen geht raus und somit ist der Pfiff berechtigt. Das ist ein absichtliches Handspiel was mit Strafstoß geahndet werden muss. Gut entschieden von Willenborg, der sich bei Holger Henschel rückversichert hat. Zunächst hielt Zieler den Strafstoß, Den Nachschuss hämmerte Philipp Ma unhaltbar für den Torwart in Kreuzeck. Die Diskussionen, wenn Willenborg die Spielzeit nur für den Elfmeter verlängert hätte, hätte ich jetzt eigentlich gerne mal sehen.

In der 54. Minute war Baumgartl dann fällig! Nach einem Foul an der Seitenlinie sah er Gelb. Man stelle sich mal vor, Willenborg hätte beim Einsteigen gegen Yarmalenko Gelb gegeben, dann wäre er hier raus. Glück, dass er hier weitermachen durfte. Die Zweikampfbewertung gefiel mir allerdings nicht. Wenig später unterband Julian Weigl  einen Stuttgarter Konter. Keine Karte für den Dortmunder. Das habe ich anders gesehen, eigentlich ein taktisches Foulspiel. Genau hingeschaut hatte der Referee in Minute 64, als Marc Bartra mit einer Weltklasse-Grätsche im Strafraum gegen Asan0 den Ball in höchster Not vom Fuß spitzelte. In der Kreisliga käme hier der Spruch „nur der Ball, Schiri“. Ansonsten hätte es wahrscheinlich im Dortmunder Kasten geklingelt.

Aberkanntes Tor für den BVB

Andriy Yarmolenko erzielte das 2:2. Der Ukrainer hatte beim Zuspiel in die Spitze den Ball leicht an die Hand bekommen und dadurch einen glasklaren Vorteil gegenüber seinen Gegenspielern. Willenborg pfiff sofort ab. Es war zwar kein absichtliches Handspiel, aber er hat sich einen Vorteil verschafft. Dadurch auch keine Gelbe Karte, denn nur bei einem absichtlichen Handspiel ist die Gelbe Karte zu geben, hier war es Unsportlich.

Dennoch eine grundsolide Partie vom Schiedsrichter der kein leichtes Spiel zu leiten hatte.

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