Osmers ist Schiedsrichter des 12. Spieltages!

Harm Osmers

Beim Voting des 12. Spieltages der Bundesliga hat sich DFB-Schiedsrichter Harm Osmers aus Hannover mit 105 von 164 der abgegebenen Stimmen durchgesetzt. 

Osmers pfiff am vergangenen Samstag mit der Partie von Bayer Leverkusen gegen RB Leipzig (2:2) ein wildes Spiel! Zwei Elfer, ein Platzverweis, aber kein Sieger  und lag bei den Strafstoßentscheidungen richtig. Zunächst hatte Referee Harm Osmers gesehen, dass nach einem durchgesteckten Pass von Timo Werner auf Sabitzer kam der Österreicher im Strafraum mit etwas Glück an Gegenspieler Mehmedi vorbei. Der Schweizer hielt allerdings kurz am Trikot – und es gab den berechtigten Elfmeter. Kurz nach der Pause ist es  äußerst bitter gelaufen für Bayer – und vor allem für den eben erst eingewechselten Benjamin Henrichs. Der 20-jährige rettete zunächst nach einem Abschluss auf der Linie, beim zweiten Schuss nahm er dann aber klar die rechte Hand zu Hilfe – und verhinderte somit den Einschlag. Harm Osmers blieb keine andere Wahl als auf Elfmeter und Rot zu entscheiden. Das hat er richtig gut gesehen, hielt allerdings kurz Rücksprache mit dem Video-Assistenten und vergewisserte sich. Doch da war kein Eingriff von Nöten.  Auch das Handspiel von Neu-Nationalspieler Marcel Halstenberg als regelkonform zu bewerten, war korrekt. Nach einer Flanke von der linken Seite bekam Halstenberg den Ball an die leicht ausgefahrene linke Hand, hier lag allerdings keine Absicht vor. Leverkusen forderte Elfmeter, den es aber zurecht nicht gab. Grenzwertig aber vertretbar war Dominik Kohr’s Tritt gegen Emil Forsberg nur mit Gelb zu bestrafen. Kohr griff Forsberg von hinten an und trat dem Schweden hinten auf den Fuß.

Auf den zweiten Platz landete Robert Hartmann aus Wangen mit insgesamt 36 Stimmen, der am Sonntagnachmittag bei … (na ihr wisst schon 😉 ) das blau-weiße Duell zwischen Schalke und Hamburg (2:0) geleitet hatte. Er lag in allen spielentscheidenden Momenten richtig, behielt bei der Rudelbildung in der 73. Minute einen kühlen Kopf. Papadopoulos legte sich verbal mit, Meyer hatte sich theatralisch fallen gelassen, nur weil Jung ihm an die Hüfte gelangt hatte. Meyers „Einlage“ war schließlich der Auslöser der Rudelbildung. Kurzerhand die Konsequenz für die drei Streithähne – Papadopoulos, Meyer und Jung. Wenig später hatte Schalkes Grieche Glück, dass er bei der Grätsche gegen Embolo nicht auf Foul entschieden wurde. Eine aus meiner Sicht rücksichtsloses Einsteigen was man auch mit Gelb (Gelb/Rot) bestrafen kann (Zum Video).

Auf dem „ersten Platz des kleines Mannes“ landete mit insgesamt 13 Zählern Benjamin Cortus aus Röthenbach, der zum Abschluss des Spieltags das kleine Nordderby souverän aber auch ohne nennenswerte Höhepunkte zwischen Werder Bremen und Hannover (4:0) pfiff (zum Video).

IG-Schiedsrichter.de bedankt sich recht herzlich fürs abstimmen!

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