Siebert ist Schiedsrichter des 10. Spieltages!

Daniel Siebert

Beim Voting des 10. Spieltages der Bundesliga hat sich FIFA-Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin mit 73 von 187 abgegebenen Stimmen durchgesetzt.

Der Lehrer vom FC Nordost Berlin leitete am Samstagabend das Topspiel, den Bundesligagipfel zwischen FC Bayern München und RB Leipzig (2:0). Noch unter der Woche trafen sich beide Teams im DFB-Pokal aufeinander, wo Felix Zwayer jegliche Linie vermissen ließ, stand diese Partie auch für Daniel unter besonderen Vorzeichen.

Früher Platzverweis spielt Bayern in die Karten

Bereits in der 12. Minute musste Siebert gegen den Leipziger Willi Orban eine spielentscheidene Rote Karte aussprechen. Diesmal ließ er sich etwas Zeit und ging letztlich auch selbst in die Review Area. Womöglich auch deshalb, weil Felix Zwayer in den Tagen zuvor, für einen verhängten Strafstoß ohne Videobeweis hart kritisiert wurde, ging Siebert hier auf Nummer sich und traf die korrekte Entscheidung – Rot. Das Rempeln gegen Robben nur gegen den Körper des Müncheners und ohne Chance auf den Ball. Früh im Spiel hätte er aber Thiago und James verwarnen müssen. Als in Minute 82 Thiago Naby Keita rüde auf den Fuß, war Gelb noch vertretbar. Der Münchener hätte sich aber auch über Rot nicht beschweren dürfen.

Auf den zweiten Platz landete mit Punkt Aufsteiger Sören Storks aus Velen pfiff bei Werder Bremen gegen den FC Augsburg (0:3) seine zweite Partie im Oberhaus und war ein sicherer Leiter. Hätte aber das gelbwürdige Foulspiel von Sanè an Finnbogason Mitte der ersten Hälfte mit Gelb ahnden müssen. Korrekt der Strafstoßpfiff in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Moisander im Strafstoß getroffen wird. Richtig, beim Ballgewinn von Khedira vor dem 0:3 weiterlaufen zu lassen, da der Ball sauber gespielt wurde. (Zum Video).

Auf dem „ersten Platz des kleinen Mannes“ landete Manuel Gräfe auf Berlin, der das Rheinderby Bayer Leverkusen gegen den 1. FC Köln (2:1) pfiff. Mit einer insgesamt guten Bewertung der Zweikämpfe und angenehm großzügiger Linie bei den persönlichen Strafen, die er aber bei Wendell’s angeblicher Schwalbe und Gelb für Alario nicht beibehielt. Der Leverkusener stand beim Freistoß zu nah am Ball. Sehr harte Entscheidungen (Zum Video).

IG-Schiedsrichter bedankt sich ganz herzlich für’s abstimmen.

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