Stieler ist Schiedsrichter des 11. Spieltages!

Tobias Stieler

Beim Voting des 11. Spieltages der Bundesliga hat sich FIFA-Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg mit 123 von 261 der abgegebenen Stimmen durchgesetzt.

Stieler pfiff am vergangenen Spieltag zum wiederholten Mal den Bundesligagipfel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (1:3) und hatte die intensiv, tempo- und chancenreiche geführte Partie über weite Strecken im Griff. In der Zweikampfbeurteilung aber mit Fehlern.

Die Rettungsaktion von Sokratis in Minute 35 war mindestens gelbwürdig. Überzogen war die Verwarnung von Toprak im Duell mit James.

Auf den zweiten Platz landete, wie schon am vergangenen Spieltag, mit 75 Stimmen ein Aufsteiger. Martin Petersen leitete souverän die Partie von Vizemeister RB Leipzig gegen Hannover 96 (2.1) mit einer sehr guten Zweikampfbewertung und dem richtigen Maß an persönlichen Strafen. Den Einstieg in diese setzte er beim Ellenbogenvergehen von Marvin Bakalorz gegen Diego Demme. Sieben Minuten später zog Marcel Halstenberg gegen Klaus voll durch und sah auch den gelben Karton. In der Schlussphase ließ sich Pirmin Schwegler bei der Ausführung einer Ecke aufreizend viel Zeit und sah Gelb wegen Zeitspiels – kann man mal so machen….  In der Schlussminute mähte Oliver Sorg auf dem linken Flügel Timo Werner um. Dafür gab es die berechtigte Verwarnung.

Auf dem „ersten Platz des kleines Mannes“ landete mit insgesamt 32 Stimmen Dr. Robert Kampka aus Mainz. Der Referee leitete zum Abschluss des Spieltages das spektakuläre 3:3 des VfL Wolfsburg gegen Hertha BSC. Anders als bei einigen Spielen am vergangenen Spieltag funktionierte hier der Videobeweis. Nach fünf Minuten stand Mario Gomez passiv im Abseits, griff aber ein. In Minute 26 fälschte Didavi im Abseits einen Schuss von Malli ab. Beide Tore wurden nach Videokontrolle von Dr. Jochen Drees korrekt aberkannt.  Als in Minute 20 nach einer Flanke von links Per Skjelbred Didavi im eigenen Fünfer umriss, gab er den berechtigten Elfmeter. Die gelbe Karte hier ist noch vertretbar, da Ballkontrolle vorlag. Skjelbred hätte sich aber nicht beschweren dürfen, wenn er den Platz verlassen muss. Die Verhinderung einer klaren Torchance „Notbremse“ liegt vor, allerdings war die Ballkontrolle beim Halten von Skjelbred noch gegeben.

Auf den Folgeplätzen landete Dr. Felix Brych (24) und Benjamin Brand (7).

IG-Schiedsrichter.de bedankt sich bei allen Usern fürs abstimmen!

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