Stegemann ist Achtelfinal-Pokal-Oberschiri

Zum Abschluß der Hinrunde standen noch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen die Spiele im DFB-Pokal-Achtelfinale in Haus. Dabei leitete Sascha Stegemann aus Niederkassel mit Bayern München gegen Borussia Dortmund seinen ersten Karrierehöhepunkt und konnte mit einem sicheren und unaufgeregten Auftritt mit guter Linie bei den Zweikämpfen und persönlichen Strafen überzeugen. Zur Belohnung winkte die Auszeichnung zum Schiedsrichter der Pokalspiele. Mit 56 von 117 Stimmen setzte sich der zukünftige neue deutsche FIFA-Schiedsrichter durch.

Den Einstieg in die persönlichen Strafen fand der Referee in der 22. Minute als Frank Ribery ohne Freigabe wieder auf das Feld rannte, wurde er dafür verwarnt. Diese war verpflichtend und alternativlos, da es sich um eine Pflichtverwarnung handelt. Als Robert Lewandowski gegen Julian Weigl zurückgepfiffen wurde, bekam sich der Pole gar nicht mehr ein und Gelb genauso wie Arturo Vidal wenig später für ein Festhalten gegen Pulisic. In der Schlussphase wurde noch Dahoud gesperrt. Der BVB-Mittelfeldmann unterband gegen Tolisso einen Konter (Zum Video).

Hand und Arm – Stieler pfeift nicht

Auf dem zweiten Platz landete mit 35 Stimmen Tobias Stieler aus Hamburg. Er leitete die Partie des 1. FSV Mainz 05 gegen VfB Stuttgart. Die Rheinhessen erwischten den besseren Start. Der Ex-Stuttgarter Maxim hatte nach sechs Minuten die erste Chance. In der Folge blieb es der Rumäne, der der VfB-Hintermannschaft Kopfzerbrechen bereitete: Aus 18 Metern zielte er erneut zu zentral. Wenig später bot sich Holtmann die bislang größte Möglichkeit auf das Mainzer 1:0, doch frei vor Zieler versagten ihm die Nerven. Zehn Minuten später forderte der FSV Elfmeter, weil das Leder Beck und Baumgartl binnen weniger Sekunden an Hand und Arm sprang – die Pfeife von Referee Tobias Stieler blieb zurecht stumm. Weiterspielen ist korrekt, kurze Distanz, Ball ist unerwartet, da sind wir bei Stieler. Nach der Pause zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. Baumgartls Schuss wurde im Strafraum von Quaison mit der Hand geblockt. Auch hier eine meiner Meinung nach richtige Entscheidung. Angewinkelter Arm in Richtung des Balls und der Arm in einer unnatürlichen Körperhaltung spricht für einen Elfmeter. Da sich der Arm in einer unnatürlichen Körperhaltung befand. Gelb weil das Handspiel den unsportlichen Charakter hatte. Aogo trat an, scheiterte mit seinem schwach geschossenen Elfmeter aber an Zentner (Zum Video).

Auf Platz drei – dem ersten Platz des kleinen Mannes landete mit gerademal 11 Stimmen Robert Hartmann. Der Referee aus Wangen leitete mit der Partie des FC Schalke und dem 1. FC Köln und fand den Einstieg in die persönlichen Strafe kurz vor der Pause als Thilo Kehrer gegen Führich auf der Außenbahn rüde in die Parade fuhr und zu Recht die erste Gelbe Karte sah. Sehr guter Einstieg! Für ein ähnliches Foulspiel kurz nach der Pause sah FC-Kapitän Matthias Lehmann den gelben Karton als er an der Seitenlinie Oczipka foulte. Nur eine Minute später flankte Guido Burgstaller von der rechten Seite, die santo traf Sörensen im Gesicht – und von Sörensens Kopf landete der Ball in den Fängen von Timo Horn. Aber: Schiedsrichter Hartmann ahndet di Santos Foulspiel. Die zweite Verwarnung für den FC sah Milos Jojic. Der Mittelfeldmann fuhr Daniel Caligiuri von hinten in die Hacken und sah Gelb. In der dritten Minute der Nachspielzeit dann nochmal Aufregung. Harit wurde am Kölner Strafraum zu Boden gerempelt, doch die Pfeife von Robert Hartmann blieb stumm (Zum Video)

IG-Schiedsrichter.de bedankt sich recht herzlich fürs abstimmen!

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