Mit Video | Stuttgart marschiert unter Korkut

Mario Gomez hat den VfB Stuttgart zum Derbysieg geschossen. Der Nationalspieler erzielte beim 2:1 zum Auftakt des 27. Spieltags beide Treffer. Nach den Toren von Gomez in der vierten und 75. Minute ist der Aufsteiger schon aller Abstiegssorgen ledig. Zudem bleibt der VfB unter seinem neuen Trainer Tayfun Korkut ungeschlagen.

Für Freiburg war der Ausgleich durch Torjäger Nils Petersen in der 53. Minute zu wenig. Die Breisgauer haben mit derzeit 30 Punkten noch fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Die erste Verwarnung zeigte der Benjamin Brand nach 10 Minuten als Andreas Beck gegen Günter zwar den Ball zu spielen versuchte, erwischte seinen Gegenspieler allerdings rücksichtslos mit der offenen Sohle. Das gab natürlich Gelb und bescherte dem Blondschopf eine zweiwöchige Pause, denn gegen den HSV wird er gesperrt sein.

Nach knapp einer halben Stunde gab es dann Freistoß im Mittelfeld für den VfB und dieser rief die Freiburger mit aller Vehemenz auf den Plan. Deutlich kein Kontakt zu sehen. Da lag Brand daneben.

Nach einem weiteren Freistoß aus dem Halbfeld zappelte die Kugel erneut im Freiburger Netz. Wieder war Aogo der Flankengeber und in diesem Falle auch der Torschütze, denn das Leder rauschte unberührt in die lange Ecke. Brand hatte jedoch deutlich vorher abgepfiffen. Er muss das Foul von Mario Gomez geahndet haben. Das hat der gut positionierte Schiedsrichter gut gesehen. Da der Pfiff deutlich vor dem Torerfolg erfolgte, darf Köln hier nicht eingreifen, da das Spiel unterbrochen, und dann kann kein Tor erzielt werden.

Warten & Sehen: Dann eine ganz schwierige und knifflige Situation: Wichtig ist, dass sich Gentner mit dem Fuß knapp im Abseits befindet. Der Stuttgarter blockte aber aus seiner Abseitsstellung einen Freiburger und erschaffte sich dadurch einen Vorteil. Aus meiner Sicht steht Gomez nicht im Abseits und Gentner hat trotz im Abseits stehend nicht eingegriffen. Somit ist der Treffer aus meiner Sicht regulär.
Als Mario Gomez sehenswert mit dem einzigen gelungenen Angriff das 1:2 erzielte, reklamierten sowohl Nils Petersen als auch Haberer zu viel und zu energisch mit dem Referee der sich das nicht gefallen lassen konnte und Beide verwarnte.

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