Gagelmann: „Keine populäre Entscheidung“

Nachdem sich Sky-Experte Ewald Lienen kritisch zum umstrittenen Elfmeter in der Nachspielzeit für Real Madrid geäußert und die Referees hart kritisiert hat, verteidigt Sky-Schiedsrichterexperte gegenüber „IG-Schiedsrichter“ in gewisserweise Schiedsrichter Michael Oliver.

Peter Gagelmann

Lienen: „Juventus hat ein tolles Spiel hingelegt, sicherlich auch inspiriert von Roms Sieg gegen Barcelona, und hätte das Weiterkommen verdient gehabt“. Der ehemalige Profi fügte hinzu: „Gerechtigkeit spielt für mich eine große Rolle und ich habe mich darüber geärgert, dass das Spiel auf so eine Art und Weise zu Ende geht. Es geht um den Einzug ins Halbfinale, um Millionen, da sollte man sehr sorgfältig mit solchen Entscheidungen umgehen.“

Der Schiedsrichter hat so entschieden. Punkt.

Gagelmann: Sicherlich ist das keine populäre Entscheidung aber aus meiner Sicht ein Strafstoß der vertretbar und zu erklären ist. Wenn man die Bilder richtig „liest“, ist zu erkennen wie der Verteidiger den Angreifer zu Boden stößt. Der einzige Fehler ist, die versäumte persönliche Strafe (Gelb bzw. Gelb/Rot, weil er schon verwarnt war). Sicherlich soll der Schiedsrichter Spielleiter sein aber in der Szene hat Juventus das Spiel durch Stellungsfehler entschieden. Zunächst das verlorene Kopfballduell und dann der Stellungsfehler von Benatia der sich dann nur noch mit dem Foul retten wollte. Emotional absolut bitter und der Unmut vieler verständlich aber aber so ist es im Fußball und auch unter Schiedsrichtern, man kann und muss nicht immer einer Meinung sein.“ Daher ist die Entscheidung zu vertreten und und vorallem zu akzeptieren.

Im Vorlauf der morgigen Samstags-Konferenz wird der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter bei „Sky“ näher darauf eingehen.

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