Nicht astrein, nicht verkehrt, irgendwie okay

Ein paar Gedankengänge von mir zum vermeintlichen Handspiel bei der Bundesligapartie Werder Bremen gegen RB Leipzig:

Zunächst einmal stelle ich fest, dass bei Bargfredes Einsatz gegen Poulsen ein klassischer Pressschlag vorgelegen hat. Somit hätte es schon mal den Freistoß nicht geben dürfen.

Schiedsrichter sind ja nicht blöd

Nun führt Dominik Kaiser den folgenden Freistoß aus rund 22 Metern aus wo Eggestein den Ball in der „Mauer“ mit der Hand abblockte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich der Video-Assistent diese Szene anschaute und da auch feststellte, dass zuvor kein Foulspiel vorgelegen hat und einen dezenten Hinweis an Dingert in etwa wie „Christian, das war aber zuvor auch kein Foul“ gegeben hat und somit der Strafstoß aus taktischer Sicht nicht gegeben wurde, da auch der Arm angelegt war, ist diese Entscheidung gerade noch zu vertreten. Allerdings ist der Arm angelegt. Daher eher kein strafbares Handspiel. Ein Handspiel ist in der Mauer nur strafbar, wenn der Arm nicht angelegt ist oder man sich einhakt. Ist hier beides nicht der Fall.

Ich persönlich hätte es gepfiffen, gerade bei ruhenden Bällen können sich die Spieler darauf einstellen, ob sie ‚Hand spielen‘. Anders sehe es aus, wenn der Ball aus dem Spiel heraus an den Arm prallt.

Nichtsdestotrotz hatte Christian Dingert dieses Spiel super geleitet und war jederzeit berechenbar.

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