Nürnberg träumt vom Aufstieg

Der 1. FC Nürnberg hat einen großen Schritt in Richtung Bundesliga-Rück gemacht. Zum Abschluss des 31. Spieltages gewannen die Franken bei Holstein Kiel mit 3:1. der Club baute als Zweiter damit seinen Vorsprung auf den direkten Kontrahenten um den Aufstieg auf fünf Zähler aus. Der Vierte Jahn Regensburg  liegt nach seinem 3:1-Erfolg gegen St. Pauli sieben Punkte hinter den Nürnbergern. An der Spitze steht Fortuna Düsseldorf nach dem 3:0 vor dem FCN unmittelbar vor dem Aufstieg.
Lenz räumte Ishak in der eigenen Hälfte rüde um. Für den FCN eröffnete sich eine Freistoßgelegenheit in aussichtsreicher Position, weil auch Harm Osmers gut den verzögerten Pfiff anwendete und wartete ob ein Vorteil entstand. Und aus diesem Freistoß das 1:0 für den Club! Valentini schlug die Freistoß-Flanke butterweich auf den Elfmeterpunkt. Dort stieg Margreitter höher als sein Gegenspieler und köpfte die Kugel gegen die Laufrichtung von Kronholm ins lange Eck. Doch diese Führung hielt nicht lang und Harm Osmers entschied auf Elfmeter für Kiel! Drexler drangvon der linken Seite in den Strafraum ein, nahm das Tempo raus und zog in die Mitte. Margreitter, eben noch Torschütze, konnte der agilen Bewegung nicht folgen und ließ das Bein stehen und trat ihn auf den Fuß. Diese Einladung nahm Drexler gerne an. Osmers zögerte keinen Augenblick und zeigte auf den Punkt. Da braucht man keinen Video-Assistenten, dass ist eine klar richtige Entscheidung. Nach achtundzwanzig Minuten fuhr Herrmann Möhwald von hinten in die Parade. Das gab einen Freistoß aus dem linken Halbfeld. Valentini stand bereit, schlug die Kugel dieses Mal aber zu kurz auf die Sechzehnerkante. Nach 38 Minuten schlug Herrmann eine hohe Flanke in den Strafraum. Weilandt setzte  sich im Kopfballduell gegen Margreitter durch. Die Kugel landete unkontrolliert auf dem Oberschenkel von Mühl, der die Kugel unfreiwillig Duksch in die Füße spielte. Der beste Angreifer der Kieler trat aber am Ball vorbei, Kirschbaum entschärfte. In der Folge trat Duksch noch zwei Mal nach, da hätte Osmers auf jeden Fall über eine Verwarnung nachdenken können. Dann blieb die Pfeife nach einem Zweikampf von Werner an Schindler an der Seitenlinie direkt vor Assistent Thomas Gorniak stumm. Nach der Zeitlupe hätte man hier auf Freistoß entscheiden müssen.
Fünf Minuten nach der forderte forderte die Förde Ellllfmeeeeter!

 Schindler ging in einem Zweikampf mit Sepsi zu Boden. Osmers legte sich schnell fest und zeigte in Richtung Eckfahne. Richtige Entscheidung, der Rempler von Sepsi reichte für einen Strafstoß nicht aus.  Bei der folgenden Ecke pfiff Osmers einen Armeinsatz ab. Dann doch die erste Verwarnung im Spiel! Der Lukas Mühl legte sich die Kugel zu weit vor und rutschte  Schindler mit voller Wucht in die Füße. Das gab die erste Verwarnung in dieser Partie. Der Torschütze zum 1:1 muss auf dem Platz behandelt werden. Enrico Valentini räumte  seinen Gegenspieler Seydel an der linken Seitenlinie ab. Der Ball war lange weg, die Gelbe Karte okay. 

Seydel wollte einen hohen Ball erlaufen und sah zu spät, dass Kirschbaum aus seinem Tor geeilt war, um die Flanke abzufangen. Der Stürmer unterlief den gegnerischen Keeper, der böse auf dem Kopf landet. Gelbe Karte für Aaron Seydel korrekt.
Grundsätzlich fand ich die etwas großzügige Linie  von Harm Osmers gut, ließ das Spiel schon laufen. Mitte der zweiten Halbzeit als das Spiel in die entscheidende Phase ging, zeigte der Referee dann zum richtigen Zeitpunkt die Verwarnungen. Auch die Assistenten waren bei Abseitsentscheidungen stets auf der Höhe.  Mal von dem Foul an Schindler abgesehen (abzuhaken unter Kleinkram) eine richtig gute und
souveräne Leistung des Schiedsrichters! Klar, kommunikativ, großzügig obwohl es auch mal hektisch wurde.

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