Schalke gewinnt Derby gegen BVB

Schalke 04 hat das Derby gegen Borussia Dortmund gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Champions League-Qualifikation gemacht. Mit dem verdienten 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den BVB festigten die Königsblauen Tabellenplatz zwei.  Jewgeni Konoplyanka brachte S04 nach einem Patzer von BVB-Kapitän Schmelzer in der 49. Minute in Führung. Danach bemühte sich Dortmund um den Ausgleich, ehe ein Naldo mit einem Freistoßtreffer in der 82. Minute die schalker jubeln ließ.

Zu Beginn gab es dann noch ein paar technische Probleme mit den Kommunikationsmitteln zwischen Markus Sinn und Manuel Gräfe, die Partie konnte dann aber erstmal regulär beginnen. Nach acht Minuten war das Spiel dann nochmal kurz unterbrochen, weil sich die technischen Probleme mit dem Headset bei Schiedsrichter-Assistent Markus Sinn scheinbar nicht von selbst behoben haben. Deshalb eilte ein Schalker Techniker zum Unparteiischen. Wirklich zufrieden wirkte Sinn mit der Lösung aber immer noch nicht.

Wirklich drin im Spiel waren die Gäste in der Anfangsphase noch nicht. Pulisic kam zwar gegen Schöpf am Schalker Strafraum zu Fall, die Pfeife von Schiedsrichter Gräfe blieb aber stumm. Zu Unrecht aus meiner Sicht. Pulisic blieb am Bein von Schöpf hängen. Da hätte es Freistoß aus einer vielversprechenden Position für den BVB geben müssen. Auch ein Halten von Sokratis ließ er laufen.

Auch ein klares Foul mit dem Rücken zum Tor von Toprak an Burgstaller lies Gräfe laufen.

Die Linie von Manuel Gräfe ist bislang doch sehr locker. Konoplyanka nahm auf der linken Seite Tempo auf, schlug am linken Strafraumeck noch einen Haken, bleibt mit seinem Schussversuch aber hängen. Letztlich blieb der Ukrainer aber am Ball, kam gegen Sokratis aber auf dem Flügel zu Fall. Erneut blieb die Pfeife von Gräfe stumm, obwohl man durchaus auf Freistoß hätte entscheiden können.

Kurz drauf traf Burgstaller Schmelzer klar am Knöchel. Wieder ein klares Foul. Wieder pfiff Gräfe nicht. Das ist zwar alles nicht gravierend, doch sollte Gräfe nun versuchen, härter durchzugreifen. Ansonsten droht ihm die Partie aus den Händen zu gleiten. Noch kurz vor dem Tor war Konoplyanka außer sich, weil er sich im Dribbling gegen Sokratis durchgesetzt hatte, von Manuel Gräfe aber zurückgepfiffen wurde. ➡Nicht einmal eine Minute später traf er zum 1:0. Damit machte er nach einigen Bank-Plätzen in den letzten Wochen natürlich wieder mit Nachdruck auf sich aufmerksam.
Na endlich, die erste Gelbe Karte im Spiel! 
⬅ Harit eroberte den Ball in der Dortmunder Hälfte. Lukasz Piszczek hielt den Schalker kurz am Trikot fest und konnte sich gegen den Franzosen nur mit einem taktischen Foul helfen.
Pulisic kam im S04-Sechzehner zu Fall, schaute dann zum Schiedsrichter. Strafstoß war das nicht, der US-Amerikaner war schlicht gestolpert. Kurz drauf Nuri Sahin mit einem klaren rücksichtslosen Tritt von hinten ohne Chance auf den Fuß blieb auch ungeahndet – Spielfortsetzung mit Einwurf. Das ist Gelb und direkter Freistoß und nichts anderes! ➡
Knapp fünfzehn Minuten vor Schluss sah Guido Burgstaller Gelb, als er an der Seitenlinie in Sokratis hineinrauscht. Klare Gelbe Karte für den Schalker Stürmer.
Fazit: Manuel Gräfe pfiff bei vielen Dingen nicht, die man hätte Pfeifen können/müssen, jedoch muss man ihm einfach zu gute halten, dass er seiner Linie treu blieb und war somit im Allgemeinen für alle Spieler berechenbar. Er handelte im gesamten Spiel nach einem Maßstab, dieser galt für alle.

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