Schiedsrichter im Mittelpunkt: Auswertung strittiger Szenen

Schiedsrichter haben es nicht leicht. sie müssen 22 Spieler im Auge behalten und haben keine Zeitlupe. Wir nehmen drei Szenen der Landesklassepartie Hartmannsdorfer SV gegen Empor Possendorf noch einmal unter die Lupe.  🔍

Schiri Jens Kläber zieht gegen Florian Gamaleja Gelb/Rot.

Szene 1 – Strafstoß ab 1:50 Minute:

IG-Schiedsrichter: Kein Strafstoß! Hier hätte der Schiedsrichter eher auf indirekten Freistoß sowie Verwarnung entscheiden müssen, da der Stürmer zunächst über das stehende Bein des Verteidigers läuft und sich dann nach kurzem Stand fallen lässt. Dadurch simuliert er ein Foulspiel, womit er ganz klar den Schiedsrichter täuscht. Den Bewegungsablauf sollte ein Schiedsrichter auf diesem Niveau erkennen, er steht ja klasse. Die „Schwalbe“ war eigentlich ganz gut zu sehen. 🤓

Szene 2 – Nicht gegebener Strafstoß ab 6:15 Minute:

IG-Schiedsrichter: Aus der Perspektive nur schwer auszumachen ob da ein Kontakt am Bein/Knie vorhanden ist. Wenn dann ist die Frage zu stellen, ob -wenn vorhanden- der Kontakt ausreichen würde. Der Verteidiger stellt völlig fußballtypisch seinen Körper in den Weg, der Kontakt reicht auch nach unseren Dafürhalten für einen Foulelfmeter bei weitem nicht aus. Kein Foul, da kein strafstoßwürdiges Vergehen vorliegt.

Szene 3 – Gelb/Rot ab 6:44 Minute:

IG-Schiedsrichter: Dieser nachträgliche Schuss des Angreifers nicht nur unnötig, sondern auch eine Verzögerung der Wiederaufnahme des Spiels. Diese ist nunmal verwarnungswürdig (Pflichtverwarnung). Insgesamt wirkt die Körpersprache von Schiedsrichter Jens Kläber hier aber weder ruhig noch souverän. Daran sollte er in seinen nächsten Spielleitungen arbeiten.

 

Share This:

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.