Kein Handspiel nach Videobeweis

Kein Handspiel nach Videobeweis

17. März 2018 0 Von Reiner Kuhn

Der erste Aufreger dann beim 1:1 von Gladbach gegen Hoffenheim. Cuisance spielte einen Weltklasse-Pass durch die Abwehrreihe, dann ist Drmić durch. Baumann kam raus und blieb lange stehen, der Schlussmann parierte zunächst mit dem Fuß. Von dort prallte der Ball aus kurzer Distanz unabsichtlich an den Arm von Drmić, der daraufhin im zweiten Versuch ins leere Tor einschob. Der Videobeweis schaltete sich ein und Martin Petersen guckte selbst nochmal nach, doch dem Torschützen ist da keine Absicht vorzuwerfen. Beim Handspiel ist nur die Absicht entscheidend, unsportliche Handspiele sind nicht strafbar. Wenig später dann die erste Verwarnung für Benjamin Hübner, der Hazard mit einem Frustfoul von Hübner, den davoneilenden Hazard von der Seite abgrätschte.

Strafstoß für Hoffenheim: Die Kraichgauer konterten über Gnabry, dann musste Jonas Hofmann ins 1-gegen-1 mit dem Ex-Bremer. Der schlug einen Haken im Strafraum und wurde von Hofmanns Bein getroffen. Klare Kiste, klarer Elfmeter.

Unglücklich: Hofmann dribbelte durch das Zentrum, und blieb an Petersen hängen. Der Ball ist frei und gelangte zu Uth, der daraufhin den Turbo gezündet hatte. Kurz vor dem Strafraum legt er nach Rechts raus, Grillitsch machte noch zwei Schritte und nagelte das Leder anschließend flach ins linke Eck.

Aber alles in allem eine echt gute Spielleitung von Martin Petersen. In allen strittigen Entscheidungen lang er richtig.

Gelb für Gojko Kačar (Augsburg): Kainz trieb den Ball bei einem Bremer Konter durch die Augsburger Hälfte. Der Österreicher legte im richtigen Augenblick raus an das rechte Strafraumeck zu Belfodil und wurde beim Passeine Millisekunde später von Kačar gelegt. Der Vorteil lief aber: Der Algerier scheitert mit seinem Schuss aus 13 Metern halbrechter Position aber an Hitz. Nachträglich sah er dann noch Gelb.

 

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