Analyse strittiger Szenen der 2.Liga – 31.Spieltag

Analyse strittiger Szenen der 2.Liga – 31.Spieltag

30. April 2019 0 Von Domenique
Souveräner Spielleiter der Partie Sandhausen gegen Kiel trotz hoher Anforderungen, Florian Badstübner

Auch der 31. Spieltag der 2. Bundesliga hielt einige interessante Ergebnisse und Spielszenen bereit. So stürzte der große Aufstiegsaspirant Hamburger SV unter anderem auf den vierten Platz ab und Paderborn steht vor einer riesen Überraschung. Nachfolgend die Analyse verschiedener strittigen Szenen des vergangenen Spieltags.

FC Ingolstadt – Dynamo Dresden 1:0
An einem sehr ruhigen Abend für den wiederholend sehr souverän leitenden Daniel Schlager, hatte der Schiedsrichter in einer Szene ein unglückliches Händchen bewiesen als das vermeintliche 2:0-Führungstor für die Ingolstädter fiel. Nach einem Eckball kam der Dresdener Keeper nach einem leichten Kontakt eines Ingolstädter Spieler zu Fall. Schiedsrichter Schlager entschied auf Stürmerfoul. In der Zeitlupe ist allerdings klar zu erkennen, dass dem Kontakt mit dem Torhüter ein klares Stoßen gegen den Ingolstädter Spieler vorrausging welcher maßgeblich zum Kontakt mit dem Torhüter führte. Aus der Position des Schiedsrichters allerdings schwer zu erkennen. Fazit: Das 2:0 für Ingolstadt hätte zählen müssen.

FC St. Pauli – Jahn Regensburg 4:3

In einer torreichen Partie hatte Patrick Alt und sein Gespann einiges zu tun. Beim 1:2-Führungstreffer der Regensburger wurde seitens der Heimmannschaft gegen ein vermeintliches Handspiel protestiert. Die TV-Bilder zeigten allerdings deutlich, der Ball wurde lediglich mit der Brust gespielt und das Tor wurde zurecht anerkannt.


Alex Meier klar im Abseits positioniert.

Etwas unglücklich hingegen, dass sich Patrick Alt und sein Assistent Kimmeyer beim 4:2-Führungstreffer für St.Pauli gegen Abseits entschieden. Es lag ein Eingriff seitens Alex Meier, welcher sich in Abseitsposition befand vor, weswegen hier Abseits die richtige Entscheidung gewesen wäre. Fazit: Korrekte Torerzielung zum 1:2 und irregulärer 4:2-Führungstreffer

Union Berlin – Hamburger SV 2:0

Douglas Santos tritt gegen Felix Kroos nach

Ein ansonsten sehr ruhiger und souveräner Spielleiter Sascha Stegemann entschied sich in der 80. Minute nur für eine Gelbe Karte. Zuvor wurde Douglas Santos von Kroos zu Fall gebracht und ließ sich zu einem klaren Tritt in Richtung seines Gegenspieler verleiten. Damit lag eine Tätlichkeit vor und es hätte der Platzverweis gegen Sanstos folgen müssen, hier liegt kein Ermessensspielraum vor. Fazit: Fälliger Platzverweis gegen Santos (80. Min) blieb aus.

Gerne würden wir öfters und ausführlicher über die strittigsten Entscheidungen der 2. Liga berichten, sofern dafür ausreichend Interesse besteht. Gerne hören wir uns dazu die Meinung der Community an.

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