Bayer schlägt Augsburg und klettert auf Rang 4

Bayer schlägt Augsburg und klettert auf Rang 4

27. Oktober 2020 0 Von IG Schiedsrichter

Am Montagabend rundeten Bayer Leverkusen und der FC Augsburg den 5. Spieltag ab. Die Werkself konnte sich auf Torjäger Lucas Alario verlassen und klettert dank des Erfolgs gegen die Elf von Rückkehrer Heiko Herrlich auf den vierten Platz. 

Die Gäste aus Augsburg begannen engagiert und setzten immer wieder Stressmomente gegen um Kontrolle bemühte Leverkusener. In der Anfangsviertelstunde waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Nach 15 Minuten gab es dann allerdings Handelfmeter für die Werkself: Raphael Framberger blockte einen Kopfball von Lucas Alario mit weit abgestrecktem Arm. Schiedsrichter Sören Storks entschied sofort auf Strafstoß und verwarnte den Augsburger. Richtige Entscheidung!
Alario traf zum 1:0. Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann Fairplay der Leverkusener! Storks nahm fälschlicherweise an, dass der Ball bei einem Augsburger Angriff Framberger an die Hand sprang, doch der fragliche Arm gehörte zu einem Leverkusener. So ordnete Coach Peter Bosz an, den Ball wieder in die Reihen der Augsburger zu geben. Vorbildlich!

Einige Minuten nach der Pause stand es dann plötzlich 1:1. Daniel Caliguri zog recht unbedrängt in den Strafraum und schloss plaziert ins Eck ab. Nach vielen Minuten Leerlauf dann die hundertprozentige Chance für Bayer! Leon Bailey donnerte den Ball allerdings nur an die Latte. Während auch Augsburg eine Großchance hatte, traf Leverkusen das zweite Mal Aluminium nach einem Kopfball von Alario. Gerade noch zu genau gezielt, war es dann nach einem Freistoß so weit: Alario schraubte sich in die Höhe und köpfte zur Führung ein! In der Folge sahen zunächst der Augsburger Vargas und im Gegenzug Torschütze Alario für taktische Haltegriffe berechtigte gelbe Karten.
Eine insgesamt überlegene Werkself brachte gegen kampfstarke Augsburger den Sieg über die Zeit und machte in letzter Sekunde durch Moussa Diaby den Deckel drauf.

Fazit: Schiedsrichter Sören Storks machte seine Sache insgesamt gut. In der ersten Halbzeit hatte er vereinzelt Probleme in der Zweikampfbeurteilung, stabilisierte sich aber. In allen wichtigen Szenen lag er richtig.

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