Champions League-Latenight | Bayern dreht gegen tapferes Salzburg spät auf

Champions League-Latenight | Bayern dreht gegen tapferes Salzburg spät auf

4. November 2020 1 Von IG Schiedsrichter

Der FC Bayern München hat seine Siegesserie in der Champions League dank des 6:2-Erfolgs bei RB Salzburg auf nunmehr 14 Siege am Stück ausgebaut.

RedBull Salzburg 2:6 FC Bayern München (SR: Danny Makkelie)

Nach dem frühen Rückstand schien es so, als würden die Bayern schnell die Gelegenheit zum Ausgleich bekommen: Lucas Hernandez kam im Strafraum gegen Dominik Szoboszlai zu Fall, woraufhin Schiedsrichter Danny Makkelie auf Strafstoß entschied. Allerdings meldete sich VAR Massimiliano Irrati und empfahl die Sichtung der Bilder. Schnell kam Makkelie dann zu dem Schluss, dass der Kontakt von Hernandez initiiert wurde und gab den Freistoß für Salzburg.

Serge Gnabry traf vermeintlich zu Ausgleich. Doch die Fahne des Assistenten ging in die Höhe. Auch der VAR bestätigte die Entscheidung, weshalb der Ausgleich der Bayern nicht zählte!

Ewock Mwepu traf Thomas Müller im eigenen Strafraum völlig unnötig am Fuß. Der folgende Strafstoßpfiff war eine klare, sowie richtige Entscheidung!

Strafstoß Salzburg

Corentin Tolisso bekam den Ball im eigenen Strafraum am die Hand. Einen Strafstoß gab es nicht!
Wohl ist es darauf zurückzuführen, dass der Ball vom eigenen Mitspieler kam. Die Armposition spricht eher für einen Strafstoß.

Sergey Gnabry ging gegen Maximilian Wöber zu Boden. Doch statt einem Strafstoß entschied Makkelie auf indirekten Freistoß wegen Schwalbe und verwarnte den Münchener. Stark gesehen, dass Gnabry bereits vor dem Kontakt absprang!

Lokomotive Moskau 1:1 Atletico Madrid (SR: Benoit Bastien)

Atletico’s Hector Herrera sprang der Ball von der Schulter an die Hand – Schiedsrichter Benoit Bastien ließ zunächst weiterlaufen, doch VAR Willy Delajod meldete sich. Nach Ansicht der Bilder – und nachdem Luis Suarez fürs „Spionieren“ am Monitor Gelb sah – entschied Bastien auf Strafstoß! Ein Strafstoß, der wohl in Ordnung geht! Das entscheidende Argument ist wohl der deutlich unterstützende Arm.

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