Der Schiedsrichter – ein Bauernopfer?

Der Schiedsrichter – ein Bauernopfer?

21. April 2019 2 Von Redaktionsmitglied
Anton Dinslaken droht die Streichung von der Schiedsrichterliste

Anton Dinslaken aus dem Fußballkreis Aachen, kann man hier als ,,Opfer des Verbandes“ betiteln. Dem Kreisschiedsrichter-Aussschuss ist es wohl dort komplett egal was Schiedsrichter für Wünsche haben oder auch für Beschwerden aufbringen. Und wenn man er dann den Mund aufmacht und Kritik äußert, soll er den Dienst an der Pfeife quittieren – ein Skandal. Wir haben uns einmal in alle Bereiche eingelesen, welche uns zur Verfügung gestellt wurden.

Verletzung: Ein Schiedsrichter, bei dem die Kniescheibe verschoben ist und deshalb 2018 operiert werden muss, kann schlecht an einer Leistungsprüfung teilnehmen, was dort im Kreis wohl keinen so wirklich interessiert. 2018 war er auf zwei Leistungsprüfungen.

Termine: Die Bitte, Termine wie Leistungsprüfung oder Lehrabende früher als eine Woche vorher anzumelden wurde in unhöflichster Form abgestoßen und bei nicht Teilnahme wurde Dislaken mit dem Abstieg gedroht. Am Ende des Tages ist der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM), der Westdeutsche Fußball-Verband (WDFV) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) für die Termine verantwortlich sowie die zuständigen Besitzer der Sportbahnen. Dies steht auch außer Frage, jedoch sollte man sich da Gedanken machen, wie mit den eigenen Schiedsrichtern umgegangen wird. Einen Termin eine Woche vorher anzukündigen und dann auch noch mitten in die Ferien zu legen ist sicher nicht die beste Idee.

Auf-/Abstieg: Ein Schiedsrichter, bei dem von einem auf den anderen Tag, trotz hervorragenden Beobachtungen (8,3 – 8,6) auf einmal ohne richtig erklärbaren Grund aus der Kreisliga B herausgenommen wird, erklärt sich uns nicht. Scheinbar spielen die Beobachtungen dort im Verband keine große Rolle, nur die „Gesichter“. Ein anderer Kollege wurde mit 65 Jahren von mir nichts dir nichts mal in die Kreisliga B und dann auf einmal wieder in die Kreisliga A eingestuft. Mal so, mal so. Ein richtiges Konzept scheint hier nicht zu existieren.

Leistungsprüfung: Scheinbar werden dort von irgendeinem erzählt, mit 60 Jahren benötigt man keine Leistungsprüfung mehr, was totaler Quatsch ist. Ein 60-jähriger Kollege wird aus der B-Klasse altersbedingt abgestuft und ein 5 Jahre älterer Kollege, Mitglied im KSA ist, steigt in die A-Klasse auf. Auch dieses Prinzip ist total unerklärlich. Auch dort wird wohl nach Persönlichkeit bewertet. Leistung oder Gleichberechtigung spielt scheinbar keine Rolle. Wenn diese Person dann darauf aufmerksam gemacht wird, wurde von sich selbst abgelenkt und man landet direkt im persönlichen Bereich. ,,Mein Minibüro schließt jetzt gleich, ich habe fertig – ganz Trappantoni.“ Dieses Zitat findet sich in einer der E-Mails. Von dieser Art, in anderer Form, sind noch unzählige weitere zu finden. Es kommt so herüber, als hat man es hier mit den ,,Oberschlauen“ zu tun. Wie dort mit den Schiedsrichtern umgegangen wird, ist nicht zu dulden!

Fazit: Scheinbar gibt es im besagten Fußballkreis Aachen nur noch das Persönlichkeitsprinzip. Man will nicht meinen, was so alles abgeht im Fußballkreis. Hohe angesehene Persönlichkeiten werden ausfallend und machen das, worauf sie gerade Lust haben. Wie so oft ist es wohl auch dort von Vorteil, wenn man sich gut mit dem KSA oder anderen Leuten auskommt. Denn scheinbar zeigt das ja Wirkung im Hinblick auf den Aufstieg. Die Öffentlichkeit bekommt davon natürlich wie immer nichts mit und sieht nur das äußerer. Was außen schön aussieht ist innen alles andere als das.

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