DFB-Sportgericht bestätigt Sperre gegen Ascaibar

DFB-Sportgericht bestätigt Sperre gegen Ascaibar

16. April 2019 0 Von IG Schiedsrichter
Handgemenge: Santiago Ascacibar legte sich auch mit dem Schiedsrichter an.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Santiago Ascacibar von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart fünf Meisterschaftsspiele und somit für den Rest der Saison gesperrt (6 Wochen).

Dies teilte der DFB am Dienstag mit. Der 22-Jährige hatte in der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen in Richtung von Leverkusens Kai Havertz gespuckt und ihn wohl auch getroffen. Schiedsrichter Tobias Stieler sah dies und zeigte ihm die Rote Karte. Inbegriffen sind zwei Spiele wegen Tätlichkeit gegen Havertz und dem Rempeln des Schiedsrichters.

Das Spucken war gezielt und absichtlich in die Richtung des Gegners. Ob er ihn dann letztlich auch getroffen hat, ist indem Sinne nicht mehr relevant, da selbst bei einer Tätlichkeit der Versuch strafbar ist. Dies stellt eine höchst unschöne Art der Tätlichkeit dar war dementsprechend zu sanktioniert.

„Einen Bärendienst erwiesen“

Seit Arbeitgeber war von dieser Aktion auch nicht begeistert und wurde vereinsintern mit einer Geldstrafe bedacht. „So etwas geht nicht. Er hat uns einen Bärendienst erwiesen“, sagt Trainer Markus Weinzierl, der enttäuscht und verärgert gemeinsam mit Thomas Hitzlsperger den Rotsünder sanktionierte. Ascacibar muss eine Geldstrafe berappen. „So etwas dulden wir nicht“, sagt Thomas Hitzlsperger am Rande des Trainings am Sonntag. Ich habe es ihm und auch vor der Mannschaft gesagt: Er hat schon viel für den Verein geleistet. Aber damit hat er ganz klar eine Grenze überschritten. Wir müssen als Verein ein Zeichen setzen. Da müssen wir sehr klar sein.“

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