Geldstrafen nach Beleidigungen bei einem A-Jugendspiel

Geldstrafen nach Beleidigungen bei einem A-Jugendspiel

26. November 2018 1 Von Redaktionsmitglied

Nach einer Schiedsrichterentscheidung beim A-Jugendspiel des Godesberger FV und RG Wesseling in Bonn kam es zu einer handfesten Schlägerei mit mehreren Verletzten. 

Anfang November kam es nach einer Roten Karte zum Streit unter Jugendlichen. Zunächst sei es bei diesem Kreisklassenfussballspiel zu Beleidigungen und Drohgebärden gegen den Referee gekommen, dann habe sich ein Tumult entwickelt, an dem Spieler und Betreuer beteiligt waren. Fünf Jugendliche und ein Betreuer wurden leicht verletzt. Das Spiel wurde abgebrochen. Polizisten hielten die beiden streitenden Mannschaften schließlich auf Abstand, damit sie getrennt voneinander den Platz verlassen konnten. Die Beamten leiteten auch erste Strafverfahren ein.

Nun hat sich das Sportgericht entsprechende Strafen ausgesprochen: Schiedersrichter wird „entsorgt“.

Aufgrund dessen, dass das Spiel vom Schiedsrichter zu unrecht abgebrochen wurde, wird das Spiel noch in diesem Jahr nachgeholt. Aufgrund dessen, dass der Schiedsrichter auch nicht zur Verhandlung erschien, muss er nun mit dem Rauswurf rechnen, schreibt der Beobachter des Kreisschiedsrichterauschusse Dirk Strelow.

Dem RW Wesseling wird eine Geldstrafe in Höhe von 300,-€ verhängt, aufgrund von Fehlverhalten der Spieler und Zuschauer. Zudem trägt der Verein die Verhandlungs- und Schiedsrichterkosten in Höhe von 200,-€. Der Trainer wird zu 50,-€ Strafe verdonnert.

Aufgrund eines tätlichen Angriffs auf die Gegner werden zwei Spieler von Wesseling zu einer Spielstrafe bis zum 21.02.2019 und ein Spieler sogar bis zum 21.05.2019 gesperrt sein.

Dem Godesberger FV wird ebenso zu einer Geldstrafe in Höhe von 300,-€ verhängt. Auch von Godesberg werden zwei Spieler aufgrund von tätlichen Angriffen auf Gegner bis zum 21.02.2019 gesperrt. Ein weiterer sogar bis zum 21.03.2019. Ebenso wird ein vierter Spieler wegen einem Zuschauerangriff bis zum ebenso bis zum 21.02.2019 gesperrt werden.

Das Urteil ist rechtskräftig.

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