Jöllenbeck: „Tut mir Leid“

Jöllenbeck: „Tut mir Leid“

6. April 2022 2 Von Reiner Kuhn

Eine Elfmeterfehlentscheidung gab es im Nachholspiel des FC Augsburg gegen Mainz 05. Im Anschluss daran zeigte der Schiedsrichter Größe und Gestand offen eine Fehlentscheidung ein. 

Solche Elfmeter dürfen nicht bestehen bleiben.

Jöllenbeck: Ich habe die Szene bereits in der Halbzeit gesehen und muss sagen zwischen Wahrnehmung und TV sind zwei Welten.

Sky: Wie kann der Elfmeter nach Kommunikation bestehen bleiben?

Jöllenbeck: Wenn ich die Bilder sehe, dann hätte ich den lieber nicht gegeben. Das ist kein Bundesligaelfmeter. Vielleicht war es so, dass ich die Wahrnehmung auf dem Platz nicht wirklich sauber genug beschrieben habe und deswegen weil es nicht ganz klar war, blieb er bestehen. Ich habe nur gesehen, dass Niederlechner den Ball spielte und es dann einen Treffer vom Torwart gibt. Die Bilder geben einen Strafstoß keinenfalls her.

Sky: War es auch ein Kommunikationsfehler?

Jöllenbeck: lacht. Ich bin natürlich für das Spiel und letztlich auch die Entscheidung die dann stehen bleibt verantwortlich. Ich hätte mir schon gewünscht, dass ich dann auch korrigiert werde. Den Nichteingriff nehme ich auf meine Kappe, Es sollte nicht stehen bleiben und ich glaube die Ursache war, weil es nicht sauber genug beschrieben wurde. Nochmal: Einen klaren Treffer sehe ich hier nicht.

Sly: Gab es die Idee mit Niederlechner zu sprechen?

Jöllenbeck: Im Nachhinein ist man immer schlauer, natürlich hätte ich es gern gemacht wenn ich die Bilder sehe, weil die geben es nicht her das es dass war was ich gesehen habe. Im Nachhinein hätte ich es gern gemacht, aber im Spiel steht man so unter Strom, dass ich die Chance verstreich gelassen habe. Das wäre für die Zukunft, was ich bei so klaren Sachen besser machen kann. Das hätte mich rette können – ja.

Wir haben alle Interessen das solche Elfmeter in der Bundesliga nicht stehen bleiben.

 

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