Kampka klaute dem Club ein Tor gegen den möglichen Abstieg

Kampka klaute dem Club ein Tor gegen den möglichen Abstieg

12. April 2019 0 Von IG Schiedsrichter

Unsere Analyse zum Bundesligaspiel-„Freundschaftsspiel“ 1. FC Nürnberg gegen Schalke 04. Der Club erzielte ein reguläres Tor was vom Schiedsrichter aber nicht anerkannt wurde. In der Folge konnte der FCN einen Elfmeter nicht zur Führung nutzen. Kurz vor Ende der Parie erzielte Yüya Kubo das so eminent wichtig geglaubt Tor. Doch wie schon im ersten Durchgang eine Turboschlussphase erzielten die Knappen durch Matija Nastasic wieder den Ausgleich. So blieb es beim 1:1-Unentschieden. Für den in akut abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg deutlich zu wenig und es scheinen die Bundesliga-Lichter auszugehen.

Der Ball war im Schalker Tor, doch der Treffer zählte nicht!

Löwen schlug das Leder von rechts in den königsblauen Strafraum. Dort legte Caligiuri die Pille mit der Brust unzureichend auf Keeper Nübel ab, sodass Behrens dazwischen spritzen konnte und die Pille vor dem S04-Schlussmann aus der Luft spitzelte. Der Kapitän leitete das Leder über die Linie, doch Robert Kampka gab den Treffer aufgrund eines gestreckten Beins von Behrens nicht. Das grenzt nicht nur an eine Fehlentscheidung, dass ist auch eine klare offensichtliche Fehlentscheidung. Nürnbergs Kapitän war klar vor Nübel am Ball und hat das Bein nicht völlig durchgestreckt. Der Torwart sieht das Bein nicht und zieht auch nicht zurück. Er ist schlichtweg zu spät. Außerdem ist der Fuß eher auf Gürtellinie und nicht Brust- oder Kopfhöhe.

Zu schnell gepfiffen

Ein Eingreifen des Video-Assistenten verhinderte der zu schnelle Pfiff des Schiedsrichters. Dadurch war die Torchance unwiderruflich dahin. Kampka entschied sofort auf gefährliches Spiel und gab den indirekten Freistoß. Er war sich seiner Sache sehr sicher und hat sofort gepfiffen, was auf die Wahrnehmung des Schiedsrichters hindeutete. Und wenn die Wahrnehmung da ist, ist die Eingriffschwelle sehr sehr hoch. Ein anderer Punkt ist, es gab keinen Grund für den indirekten Freistoß und dann hätte Sven Jablonski eingreifen müssen. Der Schiedsrichter hatte wohl eine Beeinflussung wahrgenommen, diese gab es aber nicht.

Keine drei Minuten später brannte im Schalker Strafraum erneut der Baum und es gab Elfmeter für den Club. ker Sechzehner und diesmal geht die Szene nicht so glimpflich für die Gäste aus. Matheus Pereira startet auf links in den Strafraum und wird vom aus seinem Kasten sprintenden Nübel abgeräumt. Diesmal liegt Schiri Dr. Robert Kampka richtig. Kampka konnte froh sein, dass diese Entscheidung innerhalb so kurzer Zeit kam, wo er auch seinen ursprünglichen Fehler wieder ausbügeln konnte. Doch diese 100%ige Torchance wollte die Franken offenbar nicht nutzen. Der 1. FC Nürnberg hatte mit dem Halbzeitpfiff die Riesenchance zur Führung, guckte aber in die Röhre. Behrens stellte sich an den Punkt und visierte die linke Ecke an. Keeper Nübel ahnte die Ecke und bügelte seinen Fehler wieder aus. Aber regeltechnisch korrekt wäre hier die Wiederholung des Elfmeters gewesen. Ich weiß jetzt nicht, wie die Video-Assistenten vom DFB diesbezüglich angewiesen wurden, aber das VAR-Protokoll besagt, dass ein solcher Verstoß überprüft werden sollte.

Zum ersten Mal zückte Kampka nach 72 Minuten und bestrafte Mascarell für ein taktisches Foul an Matheus Pereira. Auch in Sachen persönlichen Strafen eine Punkteteilung. Wenig später ging der Brasilianer übermotiviert in den Zweikampf mit Schalkes Stambouli und sah den Gelben Karton.

Fazit: Extrem ärgerlich für den Schiedsrichter, dass man nun über die klare spielentscheidende Fehlentscheidung nun sprechen wird. Sonst gab es an der Spielleitung nichts zu deuteln.


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