Kurioses Eigentor in Stuttgart und Elfmeterverdacht in Nürnberg

Kurioses Eigentor in Stuttgart und Elfmeterverdacht in Nürnberg

29. September 2018 0 Von Redaktionsmitglied

Der FC Schalke 04 kann doch noch gewinnen: Die Königsblauen hielten Mainz 05 dank eines frühen Schöpf-Tores nieder. Die erste Niederlage musste Bremen quittieren, weil Stuttgart trotz eines bemerkenswerten Zieler-Eigentores die Nerven behielt. Nürnberg und Leipzig feierten Erfolge, Wolfsburg und Gladbach teilten die Punkte.

FC Nürnberg 3:0 Fortuna Düsseldorf (SR: Harm Osmers, Hannover)

Elfmeter für Nürnberg: Leibold wurde mit einem langen Diagonalpass auf die linke Seite klasse angespielt. Er zog in den Strafraum, schlug einen Haken und wurde von Lukebakio von den Beinen geholt. Klare Entscheidung – Strafstoß. Das ist ein Geschenk für den Schiedsrichter! Nürnbergs Kapitän sorgte für die Führung. Behrens trat an und knallte die Kugel zentral oben in die Maschen! Rensing flog in die linke Torecke ins Leere.

Tor, aber es zählte nicht! Knapp 10 Minuten nach der Pause zappelte der Ball im Nürnberger Netz, doch es zählte nicht. Die Düsseldorfer spielten die FCN-Abwehr mit einem wunderbaren Kurzpassspiel schwindelig. Letztlich war es Duksch, der aus kürzester Distanz und halbrechter Position im Strafraum mit einem strammen Schuss den Treffer erzielte. Doch dann ging richtigerweise die Fahne hoch!

Freistoß für die Gäste: Diesmal etwa 25 Meter zentral vor dem Nürnberger Tor. Diesmal scheiterte Gießelmann zunächst an der Mauer und im Nachschuss wieder an einem Verteidiger, der sich in den Schuss warf. Das Leder wurde abgefälscht und segelte ins Toraus zur Ecke für Fortuna. Und hier muss man sich die Frage stellen, wo war der Kontakt? Und nach meinem Dafürhalten sowie bisher gesehenen Bilder ist der Kontakt eher auf bzw. knapp im Strafraum. Finde schon, dass da der Video-Assistent eher eingreifen sollte.

 

VfB Stuttgart 2:1 Werder Bremen (SR: Tobias Welz, Wiesbaden)

Platzverweis für Bremen: Was für ein dämliches Foulspiel. Ein anderes Wort gibt es nicht. Didavi drehte sich einmal um Veljković herum und zog davon. Kurz vor dem eigenen rechten Strafraumeck hielt er den Schwaben taktisch fest und sah zu Recht Gelb – seine zweite nach 36 Minuten. bereits nach 10 Minuten sah er für ein ähnliches Foulspiel Gelb, als Veljković seinem Gegenspieler auf der rechten Defensivseite von hinten in die Hacken trat.

Was für ein kurioser Treffer! Sosa machte einen Einwurf auf den eigenen Keeper zu Ron-Robert Zieler, der ließ den Ball durchrutschen, berührte ihn aber noch leicht – der Ball trudelte ins eigene Tor. Wenn Zieler den Ball bei dem Rückpass nicht berührt hätte, hätte es Eckball gegeben, so war es das kurioseste Eigentor des Jahres!

Schalke 04 1:0 Mainz 05 (SR: Benjamin Cortus, Röthenbach)

Aufregung im 05-Strafraum: Harit und Baku lieferten sich einen engen Luftkampf und der Ball fiel irgendwie auf die Hand von Baku. Auch Sané wurde kurz danach von Gbamin angegangen. Alle Aktionen sind aber im üblichen Rahmen und definitiv kein Elfer. Der Mainzer stand beim Schuss das Verteidigerbein noch nicht sondern war in der Luft weil er daneben getreten hat

TSG Hoffenheim 1:2 RasenBallsport Leipzig (SR: Harm Osmers, Hannover)

Tooor für Leipzig: Timo Werner setzte sich auf rechts sehr robust gegen Posch durch, zog bis zur Grundlinie und legte zurück auf Poulsen. Der schloß aus kurzer Distanz direkt ab und hatte Glück, dass Akpoguma den Schuss noch entscheidend abfälschte, so dass Baumann keine Chance hat. Die Situation mit Werner im Vorfeld der Torerzielung wurde selbstverständlich vom Video-Assistenten gecheckt. War aber schon gar keine klare (offensichtliche!) Fehlentscheidung. Ich möchte sagen, es war eine korrekte Entscheidung des Schiedsrichters. Beide Halten mit den Armen, Posch hält als Ersten.

Elfmeter für Hoffenheim! Ilsanker kam gegen Belfodil nicht mehr hinterher und konnte den Stürmer nur mit einem Foul stoppen. Auch wenn Belfodil hier auch hielt, Ilsanker hielt als Erstes und das war entscheidend. Auf jedenfall keine klare offensichtliche Fehlentscheidung wo der Video-Assistent eingreifen muss.

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