Neue Regeln: Das hat sich 2018/19 geändert

Neue Regeln: Das hat sich 2018/19 geändert

25. Juni 2018 0 Von Reiner Kuhn

Für den DFB-Bereich treten ab dem 01. Juni einige Regeländerung in Kraft. Manche betreffen nur den Bereich des Video-Assistenten, die nachfolgenden sind aber für jeden /Schiedsrichter relevant. DFB-Lehrwart Lutz Wagner erklärt die Änderungen der Fußball-Regeln zur Saison 2018/2019.

DFB-Lehrwart Lutz Wagner erklärt die Änderungen der Fußball-Regeln zur Saison 2018/2019.

Regel 3:

  • Die Wettbewerbsbestimmungen können eine zusätzliche Auswechslung in der Verlängerung zulassen (auch wenn ein Team sein Auswechselkontigent noch nicht ausgeschöpft hat)
  • Für internationale Freundschaftsspiele dürfen maximal zwölf Auswechselspieler gemeldet werden.

Regel 4:

  • Kleine tragbare Elektro- oder Kommunikonsgeräte, dürfen in der technischen Zone eingesetzt werden, sofern dies zu Taktik- oder Coachingzwecken oder zum Wohle der Spieler geschieht.

Regel 5:

  • Spieloffizielle dürfen keine Kameras tragen.

Regel 7:

  • Trinkpausen dürfen nicht länger als eine Minute dauern.
  • Die Zeit, die aufgrund von Trinkpausen sowie von Videoüberprüfungen- und sichtungen verloren geht, muss nachgespielt werden.

Regel 10:

  • Ein während des Elfmeterschießens eingewechselter Torhüter darf – sofern der ausgewechselte Torhüter einen Elfmeter geschossen hat – erst einen  Elfmeter schießen, nachdem alle teilnahmeberechtigten Spieler einen Elfmeter ausgeführt haben.

Regel 11:

  • Für die Beurteilung einer Abseitsstellung gilt der Moment des ersten Kontakts mit dem  Ball.

Regel 12:

  • Beißen wurde in die Liste der Vergehen aufgenommen, die mit einem direkten Freistoß und einem Feldverweis geahndet werden.
  • Das Werfen eines Gegenstands in Richtung des Balles wie auch das Treffen des Balles mit einem Gegenstand in der Hand werden mit einem direkten Freistoß geahndet (gelten nicht mehr als Handspiel).
  • Auch wenn der Ball von den Händen/Armen des Torhüters abprallt, darf dieser den Ball ein zweites Mal aufnehmen, selbst wenn bereits der erste Versuch, den Ball zu fangen oder festhalten, absichtlich erfolgte.
  • Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende, verwarnungsfolgende Vergehen sind mit je einer Verwarnung zu ahnden.
  • Wenn ein Spieler außerhalb des Spielfeldes ein Vergehen gegen eine Person aus eigenen Team (einschließlich eines Teamoffiziellen) begeht, während der Ball im Spiel ist, wird das Spiel mit einem indirekten Freistoß auf der Begrenzungslinie fortgesetzt.

Regel 13:

  • Präzisierung, dass Freistöße auch für Vergehen durch einen Auswechselspieler, ausgewechselten Spieler oder Teamoffiziellen möglich sind.

Regel 15:

  • Ein Spieler muss einen Einwurf stehend ausführen (kniend, sitzend oder hockend) sind nicht zulässig.

Text: Lutz Wagner (entnommen aus der aktuellen DFB-Schiedsrichter-Zeitung)

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