Pfeifer – Abschied auf dem Rasen

Pfeifer – Abschied auf dem Rasen

10. Juli 2020 1 Von IG Schiedsrichter

Neben dem Aufstieg von Florian Badstübner (29), dem Abstieg von Dr. Robert Kampka (38), dem Probeweisen Bundesliga-Aufstiegen von Dr. Matthias Jöllenbeck (33) und Tobias Reichel (34) und Patrick Hanslbauer (29) und Florian Lechner (29), 2. Liga), gibt es zur kommenden Saison eine weitere wichtige Personalie an. 

Weil das Zweitliga-Aufgebot 2020/21 nur noch 16 statt 20 Unparteiische umfasst, bleiben dem DFB insgesamt 42 Referees, um die insgesamt 36 Referee- und VAR-Positionen pro Spieltag zu besetzen. Nicht mehr zum Zweitliga-Kader gehören Benedikt Kempkes (34), Robert Kempter (32) und René Rohde (39), die künftig als spezialisierte Schiedsrichter-Assistenten in der Bundesliga auf der DFB-Liste geführt werden, sowie Johann Pfeifer (36), der seine Schiedsrichter-Karriere auf dem Rasen beendet, aber weiterhin als Video-Assistent in der 2. Bundesliga zum Einsatz kommen wird.

Pfeifer bestritt seit 2017 insgesamt 18 Zweitligaspiele und beendete damit seine Schiedsrichterkarriere. Mit dem harten Einschnitt, den der DFB vollzog, wurden die älteren Referees ohne große Perspektive abgezogen und werden durch junge Unparteiische ersetzt. Das Ziel ist klar: So will man auf Dauer eine Perspektive für die FIFA haben.

René Rohde, Bendedikt Kempkes und auch Pfeifer gehören zu den ältestesten Zweitligaschiris. In den nächsten zwei Jahren werden sich noch einige umschauen. So wie Johann Pfeifer wird noch der ein oder andere Name von der Bildfläche verschwinden. Es wird spezialisiert werden. Entweder pfeifen, winken oder man ist ganz raus. Als Schiri wollen die andere….

So hart ist das Geschäft.

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