Rapid verpasst Euro-Millionen

Rapid verpasst Euro-Millionen

3. Juni 2019 1 Von IG Schiedsrichter
Wilde Handspiel-Proteste der Rapidler bei Schiri Robert Schörgenhofer

Sturm Graz hat das fünfte und letzte Europacup-Ticket in der Fußball-Bundesliga erobert. Den Grazern reichte am Sonntag eine 0:1-(0:1)-Heimniederlage gegen Rapid, um nach dem 2:1 in Wien den Platz in der Qualifikation zur Europa League zu fixieren. Ein Eigentor von Lukas Spendhofer in der 43. Minute war der einzige Treffer der Partie, in der zweiten Halbzeit blieb Rapids Anlaufen ohne Erfolg.

Sturm Graz zog in die Europa League ein, weil Referee Schörgenhofer ein klares Handspiel übersah.

Elfer-Alarm I

Nach einem Zweikampf zwischen Mensa und Ivan reklamierte Rapid auf Strafstoß, doch die Pfeife von Robert Schörgenhofer blieb stumm (im Video ab 1:13 Minute).

IG-Schiedsrichter: Wie in der Wiederholung gut zu sehen ist, wurde der Rapid-Spieler an der Wade getroffen. Jedoch ist es eher ein gesuchte Kontakt. Er merkt, dass er keine Chance mehr hat. Ein Kontakt der für uns nicht ausreichend genug, um auf Strafstoß zu entscheiden. Das ist ein Laufduell um den Ball von beiden Spielern. Wenn der Schiedsrichter hier auf Foul entscheidet, wäre es zumindest kein klarer Fehler gewesen, da der Kontakt ja doch minimal da ist. Für uns ist kein Strafstoß dann doch die richtige Entscheidung des Schiedsrichters.

Elfer-Alarm II

Mit der Hand am Ball

Es lief die 57. Spielminute in Graz. Nach einer Ecke von Murg zog Schwab volley ab. Sturm-„Joker“ Eze ging mit der Hand dazwischen und lenkte den Ball über das Tor. Der Elferpfiff blieb aber aus (im Video ab 2:47 Minute).

Doch Schiedsrichter Robert Schörgenhöfer gab nur Eckball. Rapid-Kapitän Schwab ärgerte sich: „Das hätte Elfmeter und die Rote Karte geben müssen. Dann stehts 2:0 und wir sind im Europacup.“ So darf Sturm ab der 2. Qualifikationsrunde um einen Startplatz um die Europa League spielen.

IG-Schiedsrichter: Hier liegt eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters vor. Der Verteidiger verbreitert seine Körperoberfläche seitlich und geht aktiv mit der Hand zum Ball. Damit verhindert er ein klares Tor. Hier hätte auf Strafstoß und Rote Karte entschieden werden müssen.

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