So sehe ich Funk- und Video-Schiri

So sehe ich Funk- und Video-Schiri

21. April 2019 0 Von IG Schiedsrichter
Schiedsrichter Guido Winkmann zeigte auf seine Uhr. Die Torlinientechnik stellte feste, dass der Ball hinter der Linie war. (Foto: Screenshot dazn)

Der Fußball hat sich verändert, auch dem Schiedsrichter stehen immer Hilfsmittel zur Verfügung.

BamS-Schiri Thorsten Kinhöfer

Das Headset

Ist eine eine enorme Hilfe! Der Schiedsrichter kann mit seinen Assistenten und dem Vierten Offiziellen kommunizieren. Es gibt die Möglichkeit, zwischen dem „offenen“ Kanal und einem, bei dem man einen Knopf drücken muss, um mit dem Schiedsrichterteam zu kommunizieren zu können, zu wählen. Der eine Referee will, dass sich seine Assistenten direkten einschalten, andere bevorzugen die defensivere Variante mit dem Button. Der vierte Offizielle hat meistens keinen offenen Kanal, weil er an der Linie mit vielen Menschen spricht. Das würde den Schiedsrichter nur ablenken.

Der Video-Schiedsrichter

Der macht sich immer besser! Ich habe das Gefühl, dass der Video-Assistent nur noch bei den wirklich wichtigen Situationen eingreift. Und sich bei Situationen, bei denen es ein Ermessensspielraum gibt, zurückhält. Dafür gab es gestern drei Beispiele – ein mögliches Foul in Leverkusen und ein vermeintliches Handspiel in Augsburg sowie ein strafbares Handspiel in Mainz.

Torlinientechnik

Weltklasse! Ohne dieses Hilfsmittel wäre es für Schiedsrichter und Assistenten kaum machbar zu erkennen, wann der Ball hinter der Linie ist. Eine absolute Hilfe, wie gestern in Leverkusen gesehen!

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