Video | H96 schlägt Wolfsburg im „Elfmeterschießen“

Video | H96 schlägt Wolfsburg im „Elfmeterschießen“

9. November 2018 0 Von Redaktionsmitglied

Hannover 96 schlägt in einem intensiven Niedersachsenduell den VfL Wolfsburg im „Elfmeterschießen“ mit 2:1, auch der Videobeweis hat funktioniert.

Kein Tor! Nach 20 Minuten feierte der VfL durch Yunus Malli, der nach Pass von Wout Weghorst per Rechtsschuss aus wenigen Metern das vermeintliche 0:1 erzielt. Marco Fritz gab den Treffer zunächst, erhielt dann jedoch zurecht das Zeichen aus Köln, da dem Tor ein absichtliches Handspiel von Gerhardt vorausging, der auf diesem Wege Walace den Ball vor dem Sechzehner abluchste. Korrekte Entscheidung! Und diesmal hatte der Videobeweis funktioniert und die HDI-Arena atmete auf. Doch Wolfsburg zeigte sich von diesem aberkannten Treffer unbeeindruckt und bekam in Person von Ginczek gleich die nächste Möglichkeit zur ersten Bude. Der ehemalige Dortmunder drang auf links in den Sechzehner ein und traf im Zweikampf mit Korb die Hand des 96ers. Zurecht ließ Marco Fritz die Pfeife stecken. Das war gar nix.

Zehn Minuten später holzte Brooks gegen den nächsten Hannoveraner Youngster und holte Noah Sarenren Bazee rechts nahe des Sechzehnerecks von den Beinen. Der Innenverteidiger kam ohne Karte davon, musste sich aber den mahnenden Finger von Schiri Fritz gefallen lassen.

Elfmeter für Hannover! Wolfsburg machte sich das Leben selber schwer und ludt H96 zum 2:0 ein. Brooks verschätzte sich in der Defensive bei einem hohen Ball gegen Wood, welcher die Pille problemlos mitnahm und auf Bakalorz weiterleitete. Der ehemalige Dortmunder musste eigentlich schneller abschließen, hat jedoch Glück, dass William ungeschickt zu Werke ging und nur den Fuß des Hannoveraners statt das Spielgerät traf. Da braucht es keinen Videobeweis. Die Elfmeterentscheidung war klar! Der Wolfsburger William bekam zudem noch Gelb. Bebou ließ sich die Chance nicht entgehen. Der Flügelspieler, der bereits in Hälfte Eins das 2:0 auf dem Fuß hatte, schickte Casteels in die falsche Ecke und schloß flach links unten in die Maschen ab.

Vier Minuten später gleich nie nächste Aufregung im Strafraum, die Wölfe wollten den Elfmeter und forderten Marco Fritz auf, Kontakt nach Köln zu suchen. Brekalo zündete auf links wieder einmal den Turbo und zog in den Sechzehner ein. Der Kroate ging im Zweikampf mit Walace zu Boden, doch die Pfeife blieb stumm. Auch hier lag Schiri Marco Fritz völlig richtig.

Nicht jeder Kontakt ist ein Foul

Elfmeter für Wolfsburg! Albornoz und Ostrzolek nahmen Yeboah auf rechts am Sechzehner ins Sandwich und verschafften dem VfL eine ansehnliche Freistoßposition. Der Freistoß segelte in den Fünfer, wo Weghorst per Volley Esser zur Glanzparade zwang. Die Pille prallte zurück ins Feld, wo Gerhardt auf links im Laufduell mit Albonorz und Wood zuerst am Ball ist und zu Boden ging. Eine Berührung war kaum zu erkennen. Marco Fritz zeigte trotzdem auf den Punkt, auch aus Köln kam kein Ton. Man kann sich über diesen Elfmeter streiten, wen der Kontakt reicht, gibt das Ding. Mir ist es zu wenig. Da hier aber eine Berührung vorlag, ist das keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung wo der Video-Assistent eingreifen muss.

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