Warum dieses Verhalten widerwärtig ist

Warum dieses Verhalten widerwärtig ist

26. September 2021 3 Von IG Schiedsrichter

Als Thorsten Kinhöfer gestern vorm Fernseher saß, schwoll ihm der Kamm.

Von: Thorsten Kinhöfer (aus der Printausgabe der BamS)

Nicht, weil es von Mahmoud Dahoud – freundlich ausgedrückt- ziemlich unglüch war, gelbbelastet so in einen Zweikampf zu gehen, wie es der Dortmunder in der 40. Minute gegen Gladbachs Scally tat. Sondern weil er sich, bevor Schiedsrichter Deniz Aytekin ihn zu Recht mit Gelb/Rot zum Duschen schickte, einfach unmöglich benahm.

Ich sage es ganz offen: Ich kann diese Art nicht ab. Dieses Reklamieren , diese Theatralik , diese Schauspielerei – widerwärtig findet er das.

Dahoud hat klar Foul gespielt. Dach statt sich demütig zu verkrümeln, macht er einen auf Unschuldslamm und versucht so auch noch offen, den Unparteiischen als Doofmann darzustellen, der gerade eine total dämliche Entscheidung aus seiner subjektiven Sicht getroffen hat.

Unwürdig ist das, insbesondere für einen Nationalspieler.

Die Sicht fordern (zu Recht!), dass die Schiedsrichter ihnen respektvoll gegenübertreten. Aber das darf keine Einbahnstraße sein.

Signal für untere Klassen

IG-Schiedsrichter: Das hat etwas mit Respekt zu tun. So hart diese Entscheidung auch sein mag, so sehr ist sie auch nachvollziehbar. Bellingham konnte auch froh sein nur Gelb bekommen zu haben. Unsportliches Verhalten, abwinkende Gesten und jedes andere respektlose Verhalten der „Profis“ gegenüber den Schiedsrichtern gehört bestraft. Wir hätten dann ein richtungsweisendes Signal in die untersten Amateurklassen. Das sind einfach Fußballprofis und als solche müssen sie sich den vielen Kindern, Jugendlichen und Amateurfußballern auch verhalten.

Dahoud hat sich da ein echtes Eigentor geschossen…

Aytein zu Gelb/Rot: „In der Summe einfach zu viel“

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