Wolfsburg zu stark für Kiel

Wolfsburg zu stark für Kiel

17. Mai 2018 0 Von Reiner Kuhn

Der VfL Wolfsburg hat sich im ersten Relegationsspiel gegen Holstein Kiel eine gute Ausgangslage für den Verbleib in der Bundesliga erarbeitet. Die Labbadia-Elf besiegte den Zweitliga-Dritten mit 3:1, wackelte in der Endphase aber gewaltig. Die Tore erzielten Origi, Brekalo und Malli für den Erstligisten, Schindler hatte für die Anfang-Elf zwischenzeitlich ausgeglichen. Das Rückspiel in Kiel findet am Pfingstmontag statt.

Gleich zu Beginn ein kleines Kuriosum: Eduard Beitinger, Aytekins Assistent an der Seitenlinie, bekam schon nach drei Minuten eine neue Fahne. Die alte war schon hinüber ;). In der 7. Minute erkämpften die Gastgeber sich den ersten Eckstoß der Partie. Die rutschte aber bis zur rechten Seite durch. Dort foulte Guilavogui dann van den Bergh womit es mit recht den Freistoß gab.  Knapp eineinhalb Minuten später gabt es gleich den zweiten ruhenden Ball, dieses Mal von Rechts. Wieder aber ertönte die Pfeife wegen eines Offensivfouls. Arnold war der Übeltäter. Beim 1:1-Ausgleich der Störche gut gesehen, dass sich der Ball bei der Ballmitnahme nicht im Toraus befand.

Die zweite Halbzeit war förmlich langweilig. Die wenigen Foulspielen erkannte er, überzeugte mit einer guten Auslegung des Vorteils und kam in einem normal zu leitenden und äußerst geführten Spiel ohne Verwarnung aus.

Kurz vor Ende der Ende Partie im Anschluss an eine Ecke forderte Markus Anfang Strafstoß. Grenzwertig! Nach Herrmanns Flanke an den Elfmeterpunkt ging Czichos zu Boden. Aytekin hat freie Sicht, Arnold sprang den Kieler in den Rücken ohne Chance den Ball zu spielen. Das ist für mich eher ein Elfmeter aber wohl keine klare Fehlentscheidung, wenn es keine anderen Bilder gibt.  Zuvor sprang ihm Arnold in den Rücken. Das pfeift kein Mensch.

Er leitete unaufgeregt, etwas kleinlich. Dies tat aber dem Spiel gut und hat einfach nur geschiedst.

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