Das Bundesliga-Wochenende sorgte erneut für reichlich Diskussionen über die Leistungen der Schiedsrichter und Video-Assistenten. Besonders Florian Exner stand nach mehreren klaren Fehlern massiv in der Kritik. In einer ohnehin hitzigen Partie verlor er zeitweise die notwendige Linie, während auch die Zusammenarbeit mit dem VAR Fragen aufwarf.
Ebenfalls auffällig war Benjamin Brand, der bei Frankfurt gegen Köln einen möglichen Strafstoß übersah. Deutlich heftiger fiel die Kritik an Daniel Schlager aus, dessen Kartenvergabe für reichlich Gesprächsstoff sorgte.
Dass es auch anders geht, zeigte Tobias Stieler, der in München gemeinsam mit seinem Schiedsrichtergespann einen souveränen Auftritt hinlegte.
Doch wie schlugen sich Robert Hartmann bei Hamburg gegen Stuttgart, Sören Storks in Mönchengladbach, Robert Schröder in Bremen und Richard Hempel beim Heimspiel von Schalke gegen Mainz?
Wir blicken auf die Leistungen der Unparteiischen und stellen unsere drei besten Schiedsrichter des Bundesliga-Spieltages vor.
Platz 2 – Robert Hartmann
Solide Spielleitung ohne größere Fehler
Robert Hartmann zeigte bei der Begegnung zwischen dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart eine insgesamt sehr solide Leistung. Der erfahrene Unparteiische leistete sich keine größeren Fehler und überzeugte mit einer ruhigen und unaufgeregten Spielleitung.
Ohne selbst groß in den Mittelpunkt zu geraten, brachte Hartmann die Partie sicher über die Bühne. Eine gute Leistung, die ihm den zweiten Platz in unserer Wochenendwertung einbringt.
Sören Storks – Erneut unauffällig und zuverlässig
Auch Sören Storks blieb bei seinem Einsatz in Mönchengladbach weitgehend außerhalb des Fokus der Kritik. Der Unparteiische zeigte eine unauffällige Spielleitung und gab kaum Anlass für größere Diskussionen.
Bereits im bisherigen Saisonverlauf konnte Storks mehrfach mit positiven Bewertungen auf sich aufmerksam machen. Auch diesmal fügte sich sein Auftritt in dieses insgesamt erfreuliche Bild ein. Nicht jede gute Schiedsrichterleistung muss spektakulär sein – manchmal ist gerade die fehlende Diskussion nach dem Abpfiff ein positives Zeichen.
Fazit: Nicht jeder Schiedsrichter stand in der Kritik
Während die Auftritte von Florian Exner, Benjamin Brand und Daniel Schlager für Diskussionen sorgten, zeigten andere Unparteiische, dass eine souveräne Spielleitung auch ohne größere Schlagzeilen möglich ist.
Gerade deshalb ist es wichtig, bei der Bewertung eines Spieltages nicht ausschließlich auf die Fehler zu schauen. Gute Schiedsrichterleistungen verdienen dieselbe Aufmerksamkeit wie umstrittene Entscheidungen.
Unsere Top 3 mit Tobias Stieler, Robert Hartmann und Sören Storks zeigten, dass es an diesem Wochenende neben aller berechtigten Kritik auch überzeugende Leistungen gab.
