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Ein liebevoll gedeckter Tisch mit Getränken und Obst.

Klein, aber fein: SG Haitz zeigt, wie Schiedsrichterbetreuung funktioniert

Gute Schiedsrichterbetreuung braucht weder große Räumlichkeiten noch besonderen Luxus. Viel wichtiger sind Aufmerksamkeit, Gastfreundschaft und ein respektvolles Miteinander. Wie das auch mit begrenzten Möglichkeiten funktionieren kann, zeigt die SG Haitz in der Frauen-Hessenliga. Beim Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel II durfte sich Schiedsrichter Thomas Jockel über einen besonders herzlichen Empfang freuen.

Im ersten von insgesamt vier Heimspielen im Oktober empfing die SG Haitz in der Frauen-Hessenliga die zweite Mannschaft des KSV Hessen Kassel. Die Gastgeberinnen setzten sich mit 3:1 durch und ließen dabei sogar noch einige hochkarätige Torchancen ungenutzt.

Doch neben dem sportlichen Geschehen gab es an diesem Spieltag noch etwas anderes, das eine besondere Erwähnung verdient: die Betreuung des Schiedsrichters.

Eine Kabine mit Herz

Schiedsrichter der Begegnung war Thomas Jockel von der SG Schlüchtern. Was ihn vor dem Spiel in seiner Kabine erwartete, ist keineswegs auf allen Amateurfußballplätzen selbstverständlich.

Obwohl die Räumlichkeiten recht klein sind, hatte sich der Gastgeber sichtbar Mühe gegeben, dem Unparteiischen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.

Ein kleiner Tisch mit Getränken, frischem Obst und Snacks, dazu Blumen und eine liebevoll gestaltete Willkommensbotschaft im Bilderrahmen – die SG Haitz hatte an viele Kleinigkeiten gedacht.

Auf der Botschaft wird der Schiedsrichter herzlich begrüßt. Der Verein bedankt sich für seinen Einsatz und wünscht ihm ein faires, sportliches und hoffentlich spannendes Spiel.

Es sind genau diese Gesten, die zeigen: Der Schiedsrichter wird hier nicht nur als notwendiger Spielleiter betrachtet, sondern als geschätzter Gast willkommen geheißen.

Wertschätzung, die ankommt

Auch Schiedsrichter Thomas Jockel äußerte sich positiv über die Betreuung durch die SG Haitz.

Für den Verein ist diese Form der Gastfreundschaft ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Miteinanders. Dabei geht es nicht um besonderen Luxus oder eine aufwendige Ausstattung, sondern um Respekt, Aufmerksamkeit und einen freundlichen Umgang.

Gerade im Amateurfußball, wo Schiedsrichter häufig mit Kritik, Anfeindungen und mangelnder Anerkennung konfrontiert werden, sind solche Beispiele besonders erfreulich.

Neue Kabinen für 2027 geplant

Die SG Haitz möchte die Bedingungen auf ihrer Sportanlage weiter verbessern. Für das Jahr 2027 sind neue und größere Kabinen vorgesehen. Davon soll ausdrücklich auch die Schiedsrichterkabine profitieren.

Der Wohlfühlfaktor für die Unparteiischen soll damit künftig noch weiter gesteigert werden.

Doch schon heute zeigt der Verein, dass gute Schiedsrichterbetreuung nicht erst mit einem Neubau beginnt.

Unser Fazit: Kleine Gesten mit großer Wirkung

Eine Schiedsrichterkabine muss weder groß noch hochmodern sein, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Sauberkeit, Getränke, eine kleine Aufmerksamkeit und vor allem ein herzlicher Empfang können bereits viel bewirken.

Die SG Haitz zeigt eindrucksvoll, dass gute Schiedsrichterbetreuung keine Frage des Geldes oder der räumlichen Möglichkeiten ist, sondern vor allem eine Frage der Einstellung.

Dafür gibt es von der IG Schiedsrichter ein ausdrückliches Lob!

Wir hoffen, dass möglichst viele Vereine diesem Beispiel folgen. Denn Wertschätzung beginnt oft schon vor dem Anpfiff – mit einem freundlichen Willkommen.

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