Aus Deutschland gibts heftigen Gegenwind gegen die „Wenger Law“.
Die vorgeschlagene Abseitsregeländerung der FIFA sieht vor, dass ein Spieler nur dann im Abseits steht, wenn sein gesamter Körper die letzte Verteidigerlinie übersteigt – eine Idee von Arsène Wenger, die Millimeter-Entscheidungen minimieren soll und ab Saison 2026/27 getestet werden könnte.
Die Reform der Abseitsregel ab Saison 2026/27, bei der Abseits nur gelten soll, wenn der gesamte Körper des Angreifers den letzten Verteidiger überholt – ein Vorschlag von Arsène Wenger zur Förderung offensiven Spiels. Die Grafik veranschaulicht den Unterschied: Aktuell zählt jeder Körperteil (Onside, wenn Arm voraus), neu nur der volle Überholvorgang (Offside mit roter Linie), um VAR-Präzisionsfehler zu mindern. Kritiker wie Lutz Wagner bezweifeln den Nutzen, da Millimeter-Entscheidungen bleiben und die Idee bereits in den Niederlanden getestet wurde.
Lutz Wagner, ehemaliger DFB-Schiedsrichter und aktueller Ausbilder, kritisiert die Regel als alte, in den Niederlanden getestete Idee, die die Präzisionsprobleme (Millimeter-Bereich) nicht löst, sondern nur die Grenze verschiebt und die Komplexität erhält. Im Amateurfußball bleibt Abseits subjektiv vom Schiedsrichter abhängig, was die Debatte unterstreicht: Professionelle VAR-Technik verbessert Entscheidungen, birgt aber Kontroversen, wie Studien zur VAR-Genauigkeit zeigen, die Fehlerquoten unter 5 % senken, aber Fan-Zufriedenheit nicht steigern.

Ich glaube das ein Land das den VAR so schlecht umsetzt wie das unsere, sich bei Anmerkungen über Regeländerungen klar zurück halten sollte. Ich finde die Regel aber auch Blödsinn
Man werkelt seit Jahren immer wieder an der Absitsregel herum, aber wirklich besser wird ist nach meiner Meinung nicht. Was aber für mich am schlimmsten ist, dass man die technischen Möglichkeiten im Profifussball im Fokus hat, aber leider die vielen Amateurspiele dabei völlig vergisst. Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll.